Japan klassisch: Tokio, Kyoto und Hiroshima Japan Rundreise 2 Wochen (14 Tage)

14 Tage, 6 Stopps an 5 Orten, rund 1.710 km mit der Bahn, Reisezeit März bis Mai. Geschätzt 4.190 € für euch zwei, ohne Flüge.

Japan im Frühling, komplett mit dem Zug. Nach drei Tagen Tokio eine Nacht im Ryokan in Hakone, bei klarem Wetter mit Blick auf den Fuji, dann drei in Kyoto zwischen Tempeln und den Gassen von Gion. Mit dem Shinkansen weiter nach Hiroshima und zur Insel Miyajima, dann Osaka zum Essen und zum Schluss zwei Nächte zurück in Tokio.

KI-generierter Vorschlag ohne Gewähr. Prüf Öffnungszeiten, Preise und Einreiseregeln vor der Reise.

Expansive aerial view of Tokyo's cityscape under a clear blue sky, showcasing urban sprawl and architecture.
Tokio. Foto: Bert Mulder, Pexels

Tokio

Tag 1–4, 3 Nächte

Hauptstadt mit Tempeln in Asakusa und Hochhäusern in Shinjuku.

  • Shibuya Crossing und Harajuku

    An der Kreuzung vor dem Bahnhof Shibuya laufen bei jeder Grünphase Menschen aus allen Richtungen gleichzeitig los, gut zu sehen vom Aussichtsdeck Shibuya Sky. Eine Station nördlich liegt Harajuku mit den Mode- und Crêpe-Läden der Takeshita-dori.

  • Senso-ji in Asakusa

    Tokios ältester Tempel geht der Legende nach auf das Jahr 628 zurück. Man betritt ihn durch das Kaminarimon mit seiner großen roten Laterne, dahinter führt die rund 250 m lange Nakamise-dori mit Ständen für Reiskekse und Souvenirs zur Haupthalle.

  • Shinjuku Gyoen National Garden

    Der frühere kaiserliche Garten verbindet japanischen Landschaftsgarten, englischen Park und französischen Formalgarten. Rund 1.000 Kirschbäume verschiedener Sorten blühen von Ende März bis in den April. Alkohol ist verboten, montags ist meist Ruhetag.

Übernachten in Shinjuku oder Shibuya.

Tagesplan für Tag 1 bis 4

  1. Tag 1AnkunftAnkunft und erster Tokio-Abend

    Nach der Ankunft am Flughafen Narita und dem Transfer zu deinem Hotel in Tokio gehst du ein erstes Mal durch dein Viertel, zum Beispiel durch Shinjuku mit seinen Hochhäusern. Vom Tokyo Metropolitan Government Building blickst du kostenlos aus dem 45. Stock über die Stadt. Zum ersten Abendessen gehst du in ein kleines Lokal in der Nähe.

  2. Tag 2Senso-ji, Shibuya und Harajuku

    Am Vormittag besuchst du den Senso-ji in Asakusa, den ältesten Tempel Tokios. Danach fährst du nach Shibuya, wo an der großen Kreuzung bei jeder Grünphase Hunderte Menschen zugleich losgehen. In Harajuku gehst du durch die bunten Straßen mit ihren Streetwear-Läden. Den Abend hast du für ein Essen in einer Izakaya oder einem kleinen Ramen-Lokal.

  3. Tag 3Shinjuku Gyoen und Shimokitazawa

    Am Vormittag gehst du durch den Shinjuku Gyoen National Garden mit seinem japanischen, englischen und französischen Gartenteil. Am Nachmittag fährst du ins Viertel Shimokitazawa, bekannt für seine Vintage-Läden und kleinen Cafés. Alternativ gehst du nach Akihabara mit seinen Elektronik-, Anime- und Manga-Läden.

  4. Tag 4AbreiseAbschied und Weiterreise nach Hakone

    Den Vormittag hast du noch für einen letzten Kaffee oder einen Gang durch dein Viertel. Dann fährst du mit dem Zug weiter nach Hakone (ca. 1,5 Stunden), ab Shinjuku zum Beispiel mit dem Romancecar der Odakyu-Linie.

2 Tipps für Tokio

Besorg dir eine Suica oder Pasmo Card für die einfache Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel in Tokio. Diese wiederaufladbaren Karten erleichtern das Reisen enorm.

Ein Pocket Wi-Fi oder eine japanische SIM-Karte ist sehr empfehlenswert, um auch unterwegs online zu sein und Navigations-Apps nutzen zu können.

Mit dem Zug nach Hakonerund 100 km, etwa 1,5 Stunden

Beautiful view of Lake Ashi featuring a dock and a pirate-style ship in the distance.
Hakone. Foto: Vinny Anugraha, Pexels

Hakone

Tag 4–5, 1 Nacht

Heiße Quellen, der Ashi-See und bei klarer Sicht der Fuji.

  • Ashi-See und Fuji-Blick

    Ausflugsschiffe im Stil von Piratenschiffen fahren über den See von Togendai nach Moto-Hakone. Vom Südufer und vom Onshi-Hakone-Park ist bei klarer Sicht der Fuji zu sehen, im Frühling am ehesten früh am Morgen, bevor Dunst aufzieht.

  • Schwefeltal Owakudani

    Das Tal entstand beim letzten Ausbruch des Hakone-Vulkans vor etwa 3.000 Jahren und dampft bis heute. In den heißen Quellen gekochte Eier werden durch Schwefel und Eisen schwarz, jedes soll sieben Lebensjahre schenken. Die Hakone-Seilbahn hält direkt im Tal.

  • Hakone Open-Air Museum

    Im Park stehen rund 120 Skulpturen, darunter eine der größten Sammlungen von Henry Moore; der Picasso-Pavillon zeigt etwa 300 Werke. Das Museum liegt am Bahnhof Chokoku-no-Mori der Hakone-Tozan-Bahn, im Garten gibt es ein Thermal-Fußbad.

Übernachten in Hakone-Yumoto oder Gora.

Tagesplan für Tag 4 bis 5

  1. Tag 4AnkunftAnkunft in Hakone & erste Eindrücke

    Nach dem Frühstück in Tokio reist du mit dem Zug nach Hakone (ca. 1,5 h). Nach der Ankunft lässt du das Gepäck im Ryokan, eingecheckt wird dort meist erst am Nachmittag. Mit dem Hakone Free Pass machst du gleich die Rundfahrt mit Bergbahn, Seilbahn und Schiff und genießt den Blick auf den Ashi-See; die Seilbahn über Owakudani fährt nur bis etwa 17 Uhr.

  2. Tag 5AbreiseHakone Erkundung & Weiterreise

    Am Vormittag besuchst du das Hakone Open-Air Museum. Danach trittst du die Weiterreise an: Mit Bahn/Bus geht es nach Odawara, von wo aus du mit dem Shinkansen nach Kyoto fährst (ca. 2,5 h).

3 Tipps für Hakone

Informiere dich über den Hakone Free Pass. Er deckt die meisten Transportmittel in Hakone ab und ist eine kostengünstige Option.

Der Blick auf den Fuji-san ist wetterabhängig. Wähle einen klaren Tag für die besten Aussichten und sei auf wechselndes Wetter vorbereitet.

Ein Aufenthalt in einem traditionellen Ryokan mit eigenem Onsen (heiße Quelle) ist ein Erlebnis in Hakone.

Mit dem Shinkansen nach Kyotorund 370 km, etwa 3 Stunden insgesamtZubringer: Bahn/Bus nach Odawara, dort Shinkansen

Explore the iconic red torii gates of Fushimi Inari Shrine in Kyoto, Japan, featuring traditional architecture.
Kyoto. Foto: G N, Pexels

Kyoto

Tag 5–8, 3 Nächte

Über 1.600 Tempel, die Gassen von Gion und der Goldene Pavillon.

  • Fushimi-Inari-Schrein

    Tausende zinnoberrote Torii säumen die Wege auf den 233 m hohen Inari-Berg, auf ihrer Rückseite stehen die Namen der Firmen und Familien, die sie gestiftet haben. Bis zum Gipfel und zurück braucht man 2–3 Stunden, viele kehren am Aussichtspunkt Yotsutsuji um.

  • Bambushain von Arashiyama

    Der Weg durch den Bambus ist nur einige hundert Meter lang und verbindet den Nordausgang des Zen-Tempels Tenryu-ji, dessen Garten aus dem 14. Jahrhundert stammt, mit der Villa Okochi Sanso. Mit der JR ab Kyoto sind es etwa 15 Minuten bis Saga-Arashiyama.

  • Kinkaku-ji (Goldener Pavillon)

    Die oberen zwei Stockwerke sind mit Blattgold überzogen. Der heutige Bau stammt von 1955: 1950 hatte ein Novize das Original von 1397 angezündet, Yukio Mishima schrieb darüber „Der Tempelbrand“. Hinein darf man nicht, ein Rundweg führt um den Teich.

Übernachten im Viertel Gion.

Tagesplan für Tag 5 bis 8

  1. Tag 5AnkunftAnkunft in Kyoto & Gion

    Nach einem entspannten Frühstück in Hakone reist du mit dem Shinkansen nach Kyoto. Checke in dein Hotel ein und beginne mit der Erkundung von Gion, dem berühmten Geisha-Viertel. Spaziere durch die historischen Gassen und genieße die traditionelle Atmosphäre. Abendessen in Pontocho.

  2. Tag 6Bambushain, Goldener Pavillon & Torii-Berg

    Nimm gegen 7 Uhr die JR-Sagano-Linie nach Saga-Arashiyama und geh zuerst durch den Bambushain, bevor die Reisegruppen kommen. Danach besuchst du den Tenryu-ji mit seinem Garten und frühstückst in einem Café an der Togetsukyo-Brücke. Am späten Vormittag bringt dich der Bus in rund 40 Minuten zum Kinkaku-ji. Den späten Nachmittag reservierst du für Fushimi Inari: Der Schrein ist rund um die Uhr geöffnet, ab etwa 16 Uhr wird es unter den Torii spürbar ruhiger.

  3. Tag 7Nijo Castle und Ryoan-ji

    Am Vormittag besuchst du das Nijo Castle, die ehemalige Residenz des Shoguns in Kyoto, mit seinen „Nachtigallenböden“, die bei jedem Schritt zwitschern. Danach fährst du zum Ryoan-ji mit seinem Steingarten: 15 Steine auf geharktem Kies, von denen du von keinem Punkt aus alle zugleich siehst. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung für weitere Tempel oder Souvenir-Shopping.

  4. Tag 8AbreiseAbschied von Kyoto

    Vormittags hast du noch etwas Zeit für letzte Einkäufe oder einen gemütlichen Spaziergang. Anschließend erfolgt die Weiterreise per Shinkansen nach Hiroshima.

3 Tipps für Kyoto

Erwäge die Anmietung eines Fahrrads, um Kyoto auf eigene Faust zu erkunden, besonders in flacheren Gegenden wie Gion oder um den Kamo-Fluss.

Nimm an einer traditionellen Teezeremonie teil, um mehr über diese wichtige japanische Kultur zu erfahren. Viele Tempel und Teestuben bieten diese Erfahrung an.

Die öffentlichen Verkehrsmittel in Kyoto sind gut ausgebaut, aber einige Sehenswürdigkeiten sind zu Fuß erreichbar. Plane deine Route gut, um die Wege optimal zu nutzen.

Mit dem Shinkansen nach Hiroshimarund 390 km, etwa 2 Stunden

Stunning view of Hiroshima's Atomic Bomb Dome at sunset, a symbol of peace and history.
Hiroshima. Foto: Daniel Fabian, Pexels

Hiroshima

Tag 8–10, 2 Nächte

Friedenspark mit Museum und Fähre zur Insel Miyajima.

  • Friedenspark und Friedensmuseum

    Der Park liegt nahe der Stelle, über der am 6. August 1945 die Atombombe explodierte. Die Ruine der früheren Industrieausstellungshalle, die Atombombenkuppel, ist seit 1996 Welterbe. Das Friedensmuseum zeigt Fundstücke und Berichte Überlebender; für den Rundgang brauchst du etwa zwei Stunden.

  • Itsukushima-Schrein auf Miyajima

    Das rund 16 m hohe Torii steht bei Flut im Wasser, bei Ebbe kommt man zu Fuß bis an seine Pfosten; ein Blick in die Gezeitentabelle lohnt sich. Die Fähre ab Miyajimaguchi braucht etwa 10 Minuten, seit 2023 wird eine kleine Besuchersteuer fällig.

  • Burg Hiroshima, von außen

    Die Burg Hiroshima, auch „Karpfenburg“ genannt, erreichst du vom Friedenspark in einer Viertelstunde zu Fuß. Du gehst über den Wassergraben durch das rekonstruierte Ninomaru-Tor in die Anlage. Der Turm, ein Betonbau von 1958, ist seit März 2026 wegen mangelnder Erdbebensicherheit geschlossen, du siehst ihn nur noch von außen.

Übernachten nahe dem Friedenspark.

Tagesplan für Tag 8 bis 10

  1. Tag 8AnkunftAnkunft und Stadtgeschichte

    Nach dem Transfer mit dem Shinkansen aus Kyoto erreichst du Hiroshima. Am Nachmittag spazierst du durch die Anlage der Burg Hiroshima mit Wassergraben und Ninomaru-Tor. Den Turm siehst du nur von außen, er ist seit März 2026 geschlossen. Danach lässt du den Abend in der Stadt ausklingen.

  2. Tag 9Miyajima am Vormittag, Friedenspark am Nachmittag

    Fahr gegen 8 Uhr mit dem Zug nach Miyajimaguchi und setz mit der Fähre über, die Überfahrt dauert zehn Minuten. Am Vormittag siehst du den Itsukushima-Schrein mit dem Torii im Wasser und fährst mit der Seilbahn Richtung Misen; die Seilbahn fährt bis zum späten Nachmittag, fahr aber gegen Mittag wieder hinunter, damit für den Friedenspark genug Zeit bleibt. Zurück in Hiroshima besuchst du den Friedenspark und das Friedensmuseum, im Frühling ist bis 19 Uhr geöffnet, letzter Einlass um 18:30 Uhr. Den Abend lässt du bei Okonomiyaki rund um die Hondori ausklingen.

  3. Tag 10AbreiseAbreise nach Osaka

    Nach dem Frühstück hast du noch etwas Zeit für letzte Einkäufe oder einen kurzen Spaziergang, bevor du mit dem Shinkansen nach Osaka weiterreist.

3 Tipps für Hiroshima

Die Fähre nach Miyajima kostet rund 200 Yen pro Strecke, dazu kommt die Besucherabgabe von 100 Yen. Plane die Gezeiten ein, bei Flut steht das Torii im Wasser.

Nimm dir Zeit für den Besuch des Friedensparks und Museums. Es ist eine emotionale Erfahrung, die zum Nachdenken anregt.

Auf Miyajima laufen die Hirsche frei herum. Achte auf deine Sachen und füttere die Tiere nicht, um ihre Gesundheit zu schützen.

Mit dem Shinkansen nach Osakarund 350 km, etwa 1,5 Stunden

Explore the architectural beauty of Osaka Castle surrounded by lush greenery.
Osaka. Foto: G N, Pexels

Osaka

Tag 10–12, 2 Nächte

Takoyaki, Okonomiyaki und die Leuchtreklamen von Dotonbori.

  • Takoyaki und Okonomiyaki in Dotonbori

    Am Kanal im Viertel Namba hängen riesige Leuchtreklamen, am bekanntesten der Glico-Läufer an der Ebisu-Brücke. Stände verkaufen Takoyaki, Teigbällchen mit Oktopus; Okonomiyaki, einen Pfannkuchen mit Kohl, braten viele Lokale auf einer heißen Platte am Tisch.

  • Burg von Osaka

    Toyotomi Hideyoshi ließ die Burg ab 1583 bauen, der heutige Hauptturm ist ein Betonbau von 1931 mit Museum und Aussichtsdeck. Aus dem 17. Jahrhundert stammen die Mauern aus riesigen Steinblöcken und die Wassergräben. Im Park stehen rund 3.000 Kirschbäume.

  • Kuromon Ichiba

    Die überdachte Marktstraße beim Bahnhof Nippombashi heißt auch „Osakas Küche“. Viele Stände grillen Jakobsmuscheln, Krabbenbeine oder Wagyu-Spieße zum Essen vor Ort. Anders als Dotonbori ist Kuromon ein Tagesmarkt, viele Läden schließen am späten Nachmittag.

Übernachten in Dotonbori oder Namba.

Tagesplan für Tag 10 bis 12

  1. Tag 10AnkunftAnkunft und Dotonbori-Erkundung

    Nach der kurzen Zugfahrt von Hiroshima nach Osaka (ca. 1,5 h) checkst du in dein Hotel ein. Am Nachmittag gehst du nach Dotonbori, probierst dich durch Takoyaki und Okonomiyaki und gehst am Kanal unter den großen Leuchtreklamen entlang, zu denen auch der Glico-Läufer gehört.

  2. Tag 11Burg von Osaka, Kuromon und Umeda Sky

    Heute besuchst du die Burg von Osaka; im wiederaufgebauten Hauptturm zeigt ein Museum ihre Geschichte seit Toyotomi Hideyoshi, der sie ab 1583 bauen ließ. Am Vormittag oder Nachmittag gehst du über den Kuromon Ichiba Markt und probierst an den Ständen Fisch, Meeresfrüchte und Wagyu-Spieße. Am Abend fährst du auf das Umeda Sky Building und blickst von der offenen Dachplattform in 173 m Höhe über die Stadt.

  3. Tag 12AbreiseShitenno-ji & Weiterreise nach Tokio

    Nach dem Auschecken lässt du das Gepäck in einem Schließfach an der Station Shin-Osaka. Am Vormittag bleibt Zeit für den Shitenno-ji, einen der ältesten Tempel Japans, gegründet 593, oder für einen Bummel durch Amerikamura. Gegen Mittag nimmst du den Shinkansen nach Tokio, die Fahrt dauert rund 2,5 Stunden. Für die Universal Studios reicht dieser Tag nicht: Der Park füllt einen ganzen Tag und bräuchte eine zusätzliche Nacht in Osaka.

3 Tipps für Osaka

Osaka nennt sich selbst die Stadt des „Kuidaore“, sinngemäß: essen, bis man umfällt. Plane Zeit für Takoyaki, Okonomiyaki und Kushikatsu ein.

Viele Sehenswürdigkeiten in Osaka erreichst du gut mit der U-Bahn; innerhalb der belebten Viertel wie Namba oder Umeda gehst du am besten zu Fuß.

Die Osaka Amazing Pass kann sich lohnen, wenn du mehrere Sehenswürdigkeiten besuchen möchtest. Sie bietet freien Eintritt zu vielen Orten und kostenlose Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel.

Mit dem Shinkansen nach Tokiorund 500 km, etwa 2,5 Stunden

Tokio

Tag 12–14, 2 Nächte, zweiter Halt

Zum Schluss zwei Nächte für Ueno, Ginza und Toyosu.

  • Ueno-Park und Museen

    Im Park liegen das Tokyo National Museum, Japans ältestes Museum, mit Samuraischwertern, Rollbildern und Nationalschätzen, und das National Museum of Western Art, ein Bau von Le Corbusier und seit 2016 Weltkulturerbe. Südlich beginnt die Marktstraße Ameyoko.

  • Ginza und Tsukiji-Außenmarkt

    Der Großmarkt zog 2018 nach Toyosu, der Außenmarkt blieb: Stände mit Tamagoyaki am Spieß, Sushi und Küchenmessern, viele schließen am frühen Nachmittag. Zu Fuß sind es etwa 15 Minuten nach Ginza, dessen Kaufhäuser im Untergeschoss Feinkosthallen haben.

  • teamLab Planets und Odaiba

    Die digitalen Räume von teamLab liegen nicht mehr auf Odaiba: teamLab Planets steht in Toyosu, wo du barfuß durch knietiefes Wasser voller projizierter Fische gehst, teamLab Borderless ist 2024 in die Azabudai Hills umgezogen. Von Toyosu fährst du mit der Yurikamome-Bahn über die Rainbow Bridge weiter nach Odaiba.

Übernachten in Shinjuku oder Shibuya.

Tagesplan für Tag 12 bis 14

  1. Tag 12AnkunftZurück in Tokio: Ueno oder Ginza

    Nach der Zugfahrt mit dem Shinkansen aus Osaka bist du zurück in Tokio. Nach dem Check-in bleibt der Nachmittag für Ziele, die beim ersten Aufenthalt nicht dran waren: den Ueno Park mit seinen Museen oder die Kaufhäuser von Ginza. Am Abend probierst du etwas, das du in Tokio noch nicht gegessen hast, etwa Monjayaki in Tsukishima.

  2. Tag 13Moderne Kunst oder Lieblingsviertel

    Nutze den Tag für letzte Einkäufe oder besuche teamLab Planets in Toyosu und fahr danach mit der Yurikamome-Bahn über die Rainbow Bridge auf die Insel Odaiba. Alternativ kannst du noch einmal ein Lieblingsviertel besuchen oder Souvenirs besorgen.

  3. Tag 14AbreiseTokio: Ausklang & Heimreise

    Am Vormittag hast du nochmals die Gelegenheit, ein Lieblingsviertel zu besuchen oder letzte Souvenirs zu besorgen, bevor es Zeit wird, zum Flughafen für deine Heimreise aufzubrechen.

3 Tipps für Tokio

Nutze die letzten Tage für Souvenir-Shopping. Beliebte Mitbringsel sind handgefertigte Keramik, Tee, Snacks oder traditionelle Handwerkskunst.

Plane genügend Zeit für die Fahrt zum Flughafen Narita ein. Je nach Verkehr kann die Anreise 1,5 bis 2 Stunden dauern.

Für den Narita Express ab Shinjuku und den Keisei Skyliner ab Ueno brauchst du ein Ticket mit Sitzplatz. Mit der IC-Karte allein kommst du nur in den langsameren Nahverkehrszügen zum Flughafen, etwa im Keisei Access Express.

Routenkarte: Japan klassisch: Tokio, Kyoto und Hiroshima
Karte: Kartendaten: Natural Earth · Routenlinien: © OpenStreetMap contributors (ODbL) · Fotos: Pexels

Die Route in Kürze

Japan in 14 Tagen, also zwei Wochen, für Paare im Frühling. Von Tokio geht es mit dem Zug ins Thermenstädtchen Hakone mit Blick auf den Fuji, dann per Shinkansen weiter nach Kyoto mit seinen Tempeln, nach Hiroshima mit dem Friedensmahnmal und der Insel Miyajima und nach Osaka mit seinem Streetfood, bevor die letzten Nächte wieder in Tokio vor dem Heimflug liegen. Fast die gesamte Strecke legst du mit dem Shinkansen zurück, nur der erste Abstecher nach Hakone läuft mit dem normalen Zug. Die Route verbindet Metropolen mit ruhigeren Bergorten und historischen Städten und passt zu Paaren, die Tradition und Moderne in einer Reise sehen wollen.

Kosten

4.190 € für euch zwei, ohne Flüge

Das sind etwa 2.095 € pro Person; die Posten gelten für die ganze Gruppe.

  • Übernachtung40 %1.690 €etwa 130 €/Nacht (Mittelklasse-Hotel/Ryokan), 13 Nächte
  • Verpflegung30 %1.260 €etwa 90 €/Tag, 14 Reisetage
  • Transport21 %880 €Shinkansen-Etappen, ohne JR Pass
  • Aktivitäten9 %360 €Tempel, Museen, Friedensmuseum

Gesamt4.190 €

Was in dieser Schätzung steckt

Alle Beträge gelten für 2 Reisende zusammen, nicht pro Person.

Unterkunft
Mittelklasse, Doppelzimmer für 2, gerechnet mit 13 Nächten
Verpflegung
lokale Restaurants und Garküchen, keine gehobene Gastronomie, 14 Reisetage
Transport
die Etappen dieser Route plus Fahrten vor Ort
Aktivitäten
Eintritte zu den genannten Highlights

Nicht enthalten: die internationalen Flüge zum Reiseziel und zurück, Reiseversicherung, Visagebühren, Souvenirs und Trinkgeld.

Die Werte sind Schätzungen für ein mittleres Reiseniveau, keine Angebote. Je nach Saison und Buchungszeitpunkt liegen die echten Preise darüber oder darunter.

Richtwerte, keine Angebote.

Familie

Japan mit Kindern: Gut geeignet

Eines der familienfreundlichsten Reiseländer überhaupt: sicher, sauber, bestens organisiert.

  • Top-Infrastruktur, pünktliche Züge, sehr sicher
  • Kinder werden herzlich umsorgt; Themenparks, Tierwelt, Technik
  • Essen meist mild & kindertauglich
  • Sommer heiß & schwül
  • Großstädte sehr dicht, Pausen einplanen

Hervorragende, flächendeckende medizinische Versorgung.

Im Planer die Reisegruppe „Familie“ wählen, dann plant die KI altersgerecht: kürzere Etappen, weniger Ortswechsel, passende Aktivitäten.

Häufige Fragen

Gut zu wissen, bevor es losgeht

Eignet sich Japan für eine Reise mit Kindern?

Gut geeignet: Eines der familienfreundlichsten Reiseländer überhaupt: sicher, sauber, bestens organisiert. Pluspunkte: Top-Infrastruktur, pünktliche Züge, sehr sicher, Kinder werden herzlich umsorgt; Themenparks, Tierwelt, Technik, Essen meist mild & kindertauglich.

Wie viele Tage sollte man für Japan einplanen?

Diese Beispielroute rechnet mit 14 Tagen für 6 Stopps, also zwei Wochen. So bleibt genug Zeit, ohne zu hetzen. Im kostenlosen Planer lässt sich die Reisedauer zwischen 7 und 35 Tagen frei einstellen, die Route passt sich automatisch an.

Wann ist die beste Reisezeit für diese Japan-Route?

Die Route ist auf die Monate März bis Mai ausgelegt. Ausführliche Klima-Informationen mit Monatsübersicht findest du im Routaris-Länderportrait zu Japan.

Diese Route im Planer anpassen

Nächte verschieben, Stopps tauschen, eigene Orte anpinnen: Routaris plant die Route durch Japan nach deinen Wünschen neu.

Im Planer öffnen Länderportrait zu Japan