
Tokio
Tag 1–5, 4 Nächte
Vier Nächte zum Ankommen: Tempel, Neon und Zeit gegen den Jetlag.
Shibuya Crossing
An der Kreuzung vor dem Bahnhof Shibuya gehen bei jeder Grünphase mehrere hundert Menschen gleichzeitig los, aus allen Richtungen. Von oben sieht man es am besten: aus dem ersten Stock des Starbucks im Tsutaya-Gebäude oder von der Aussichtsplattform Shibuya Sky.
Sensō-ji-Tempel
Der Legende nach zogen zwei Fischer 628 eine Kannon-Figur aus dem Sumida, daraus wurde Tokios ältester Tempel. Vom Donnertor mit der roten Riesenlaterne führt die Nakamise-dōri mit rund 90 Läden zur Haupthalle. Kinder ziehen gern ein Omikuji, ein Orakel-Los.
Meiji-Schrein
Der Schrein von 1920 ist Kaiser Meiji und Kaiserin Shōken geweiht und steht in einem Wald aus rund 100.000 gespendeten Bäumen. Vom Bahnhof Harajuku geht man zehn Minuten über Kieswege, vorbei an einer Wand aus Sake-Fässern. Am Wochenende sieht man oft Hochzeitszüge.
Übernachten Shinjuku oder Shibuya für gute Anbindung.
Tagesplan für Tag 1 bis 5
Tag 1Ankunft, 9. OktoberAnkunft in Tokio und erste Eindrücke
Der Flug landet in Haneda (HND). Von dort bringt dich die Keikyu-Linie oder die Tokyo Monorail in gut 30 Minuten ins Zentrum, beide fahren direkt unter dem Terminal für internationale Flüge ab. Checke ein und nimm dir Zeit, dich zu akklimatisieren. Am Abend kannst du einen ersten kurzen Spaziergang in der Hotelumgebung machen und in einem lokalen Restaurant in der Nähe zu Abend essen.
Tag 210. OktoberTradition und Moderne in Asakusa und Shibuya
Der Tag beginnt am Sensō-ji in Asakusa. Zu ihm führt die Nakamise-dori, eine Ladenstraße mit Ständen für Reiscracker, Süßigkeiten und Spielzeug. Am Nachmittag fährst du nach Shibuya zur Shibuya Crossing. Von oben siehst du sie vom Shibuya Sky, einer offenen Dachterrasse in rund 230 m Höhe, oder vom Starbucks im QFRONT-Gebäude aus. Für das Shibuya Sky buchst du Tickets mit Zeitfenster vorab.
Tag 311. OktoberRuhe im Meiji-Jingu und bunte Jugendkultur in Harajuku
Starte den Tag mit einem Besuch des Meiji-Schreins, einer grünen Oase der Ruhe. Danach erkundest du das benachbarte Harajuku, bekannt für seine bunte Jugendkultur und die Takeshita Street. Besuche den Yoyogi Park, wo du am Wochenende Straßenkünstler sehen kannst. Am Abend fährst du nach Shinjuku und nimmst den Aufzug im Tokyo Metropolitan Government Building nach oben: Die Aussicht über das Lichtermeer kostet nichts, und die Schlange ist meist kurz.
Tag 412. OktoberTechnik und Unterhaltung in Akihabara und Ginza
Den Vormittag verbringst du in Akihabara: Du gehst durch die großen Elektronikkaufhäuser und schaust dir die Anime- und Manga-Läden an. Am Nachmittag wechselst du nach Ginza mit seinen Kaufhäusern und Luxusboutiquen. Dort steht auch das Kabuki-za-Theater, das du von außen ansehen kannst; im Untergeschoss gibt es einen Laden mit Bento und Süßigkeiten.
Tag 5Abreise, 13. OktoberLetzte Einkäufe und Weiterreise nach Nagano
Nutze den Vormittag für letzte Einkäufe oder einen entspannten Besuch in einem Tokioter Park, zum Beispiel dem Ueno Park mit seinen Museen. Nach dem Mittagessen fährst du zum Tokyo Bahnhof und nimmst den Shinkansen nach Nagano. Die Fahrt dauert etwa 1,5 Stunden und bietet dir Ausblicke auf die japanische Landschaft.
3 Tipps für Tokio
Kaufe dir für die öffentlichen Verkehrsmittel eine aufladbare IC-Karte (Suica oder Pasmo) direkt am Flughafen. Sie macht das Reisen in Tokio sehr einfach und erspart das lästige Ticketkaufen vor jeder Fahrt.
Viele Restaurants in Japan bieten keine separaten Kindermenüs an. Bestelle lieber kleinere Portionen von Gerichten wie Udon oder Ramen, die bei Kindern oft gut ankommen. Achte auf Familienrestaurants (Family Restaurants) wie Denny's oder Jonathan's, die eine größere Auswahl für Kinder haben.
Japanische Hotels nehmen Gepäck schon vor dem Einchecken an und heben es nach dem Auschecken auf. Mit Kindern lohnt sich das am Anreisetag: Koffer abgeben, leicht losziehen, später wiederkommen.



