Kaukasus-Kultur und Weinlese: Von Tbilissi zur Schwarzmeerküste Georgien Rundreise 2 Wochen

14 Tage, 6 Stopps an 5 Orten, rund 650 km mit dem Auto, Reisezeit September bis November. Geschätzt 4.070 € für euch zwei, ohne Flüge.

Zwei Wochen Georgien mit Fahrer, gelegt in den September zur Rtveli-Weinlese: Tbilissi mit Tagesausflügen nach Mzcheta und in die Weinberge Kachetiens, die Georgische Heerstraße hinauf nach Kazbegi, dann Bordschomi mit der Höhlenstadt Wardsia und Kutaissi. Zum Schluss zwei Nächte am Schwarzen Meer in Batumi, wo auch der Rückflug startet.

KI-generierter Vorschlag ohne Gewähr. Prüf Öffnungszeiten, Preise und Einreiseregeln vor der Reise.

Ankunft in TbilissiMietwagen übernehmen

Aerial view of Tbilisi showcasing iconic landmarks and vibrant cityscape under a clear sky.
Tbilissi. Foto: Виктор Соломоник, Pexels

Tbilissi

Tag 1–5, 4 Nächte

Altstadt, Schwefelbäder in Abanotubani und Weinbars.

  • Narikala-Festung

    Die Narikala-Festung thront über Tbilissi und bietet einen weiten Blick über die Altstadt und den Kura-Fluss. Ihre Ursprünge reichen bis ins 4. Jahrhundert zurück, wobei die heutigen Mauern hauptsächlich aus dem 8. bis 17. Jahrhundert stammen. Du erreichst sie bequem mit der Seilbahn oder über einen Fußweg.

  • Schwefelbäder Abanotubani

    Das historische Viertel Abanotubani ist bekannt für seine unterirdischen Schwefelbäder mit Kuppeldächern. Hier kannst du ein traditionelles Badeerlebnis genießen, das für seine heilende Wirkung geschätzt wird. Private Bäder sind buchbar und bieten eine intime Atmosphäre.

  • Altstadt von Tbilissi

    Die Altstadt von Tbilissi (Dzveli Tbilissi) besteht aus engen Gassen, geschnitzten Holzbalkonen und versteckten Innenhöfen, die oft offen stehen. Zwischen den Kirchen liegen Weinkeller und Cafés; abends füllt sich die Gegend um die Schwefelbäder.

Übernachten rund um die Altstadt.

Tagesplan für Tag 1 bis 5

  1. Tag 1Ankunft, 14. SeptemberAnkunft in Tbilissi

    Nach deiner internationalen Ankunft am Tbilissi International Airport (TBS) nimmst du ein Taxi oder den Bus zur Unterkunft. Checke im Hotel ein und nimm dir Zeit, in Ruhe anzukommen. Am Abend kannst du einen ersten Spaziergang durch die unmittelbare Umgebung machen und ein georgisches Abendessen in einem lokalen Restaurant genießen.

  2. Tag 215. SeptemberNarikala-Festung, Altstadt und Schwefelbäder

    Du beginnst den Tag an der Narikala-Festung: Mit der Seilbahn fährst du hinauf und hast von oben die ganze Stadt im Blick. Anschließend gehst du durch die Altstadt von Tbilissi mit ihren verwinkelten Gassen, Kirchen und Häusern mit Holzbalkonen. Am Nachmittag entspannst du in den Schwefelbädern von Abanotubani; am besten buchst du ein privates Bad. Am Abend isst du traditionell georgisch.

  3. Tag 316. SeptemberMzcheta und das Nationalmuseum

    Dein Fahrer bringt dich am Vormittag nach Mzcheta, 25 Kilometer nördlich, gut eine halbe Stunde Fahrt. Zuerst geht es hinauf zum Dschwari-Kloster auf dem Bergrücken, von wo du siehst, wie Aragwi und Mtkwari unterschiedlich gefärbt zusammenfließen. Unten im Ort steht die Swetizchoweli-Kathedrale, seit dem 11. Jahrhundert Krönungs- und Grabkirche der georgischen Könige; für Kirche und Ortskern reichen zwei Stunden. Zum Mittagessen bist du zurück in Tbilissi. Am Nachmittag besuchst du das Georgische Nationalmuseum mit der Goldkammer und der Ausstellung zur sowjetischen Besatzung und gehst danach die Rustaveli-Allee hinunter, vorbei am Parlament und der Oper.

  4. Tag 417. SeptemberRtveli in Kachetien

    Heute geht es für einen ganzen Tag nach Kachetien, der Weinregion im Osten. Abfahrt gegen acht Uhr, über den Gombori-Pass sind es zwei Stunden bis Telawi. Im Landgut Zinandali siehst du den ältesten Flaschenkeller des Landes und probierst die trocken ausgebauten Weißweine. Mittags fährst du zu einem Familienweingut in einem der Dörfer am Alasani: Im September läuft die Rtveli, du kannst beim Lesen und beim Einfüllen der Maische in die Qvevri im Boden mit anpacken, danach gibt es Supra mit Brot aus dem Tonofen. Auf dem Rückweg hältst du an der Kathedrale von Alawerdi. Gegen acht Uhr abends bist du wieder in Tbilissi.

  5. Tag 5Abreise, 18. SeptemberAbschied von Tbilissi und Fahrt nach Kazbegi

    Nach dem Frühstück hast du noch Zeit für einen letzten Kaffee oder einen kurzen Spaziergang. Gegen Vormittag holt dich dein Fahrer ab. Die Weiterreise führt dich über die Georgische Heerstraße nach Kazbegi, eine Fahrt von etwa 3-4 Stunden. Unterwegs bieten sich Stopps für Fotos an.

3 Tipps für Tbilissi

Für die Fahrt nach Kazbegi ist ein Geländewagen oder ein Auto mit guter Bodenfreiheit empfehlenswert, besonders wenn du abseits der Hauptstraße fahren möchtest.

Geh die Altstadt von Tbilissi zu Fuß ab: Viele Gassen sind eng und nicht für Autos zugänglich, und so kommst du auch in die Winkel abseits der Hauptwege.

Probiere unbedingt einen der georgischen Qvevri-Weine. Viele Weinbars in Tbilissi bieten Verkostungen an, die dir einen guten Überblick über die Vielfalt geben.

Mit dem Auto nach Kazbegirund 130 km, etwa 3–4 Stunden

Scenic view of Gergeti Trinity Church with Mount Kazbegi in the background, Georgia's majestic landscape.
Kazbegi. Foto: Alexander Fadeev, Pexels

Kazbegi

Tag 5–7, 2 Nächte

Der Kazbek über dem Dorf, die Gergeti-Kirche auf halber Höhe.

  • Gergeti Trinity Church

    Die Gergeti-Dreifaltigkeitskirche thront auf 2170 Metern Höhe über dem Dorf Gergeti und dem Fluss Terek. Sie ist ein bedeutendes Bauwerk der georgischen Orthodoxie aus dem 14. Jahrhundert und bietet einen Blick auf den Berg Kasbek. Der Aufstieg ist ein beliebtes Ziel für Wanderer.

  • Berg Kasbek

    Der Berg Kasbek ist mit 5054 Metern der dritthöchste Berg Georgiens und ein erloschener Stratovulkan. Er ist ein markantes Wahrzeichen des Großen Kaukasus und spielt eine Rolle in der griechischen Mythologie als Ort der Prometheus-Sage. Die Region um den Berg ist beliebt für Trekking und Bergsteigen.

  • Dariali-Schlucht

    Die Dariali-Schlucht ist ein tiefer Einschnitt im Kaukasusgebirge an der Grenze zwischen Georgien und Russland, durch den der Fluss Terek fließt. Sie war historisch eine wichtige Passage und ist bekannt für ihre steilen Felswände und die strategische Bedeutung. Entlang der Schlucht finden sich auch Befestigungsanlagen.

Übernachten Im Dorf Stepanzminda (Kazbegi) selbst.

Tagesplan für Tag 5 bis 7

  1. Tag 5Ankunft, 18. SeptemberAnkunft in Kazbegi und erste Erkundung

    Nach der Fahrt mit deinem Fahrer von Tbilissi nach Kazbegi (ca. 3-4 Stunden Fahrt) beziehst du dein Quartier. Am Nachmittag kannst du einen Spaziergang durch Stepanzminda (Kazbegi) unternehmen, um die Umgebung kennenzulernen. Besuche das Ethnografische Museum, um einen Einblick in die lokale Kultur zu erhalten. Am Abend genießt du ein traditionelles georgisches Abendessen in einem lokalen Restaurant.

  2. Tag 619. SeptemberWanderung zur Gergeti Trinity Church und Blick auf den Kasbek

    Der Vormittag ist für die Wanderung zur Gergeti Trinity Church reserviert. Du kannst entweder zu Fuß aufsteigen (ca. 1,5–2 Stunden pro Weg) oder einen Geländewagen-Transfer nutzen. Von der Kirche aus hast du einen weiten Blick auf den Berg Kasbek und die umliegende Landschaft. Am Nachmittag fährt dich dein Fahrer auf der Georgischen Heerstraße Richtung russische Grenze in die Dariali-Schlucht, deren Felswände steil über dem Terek aufragen. Unterwegs hältst du an Aussichtspunkten und kannst ein Stück am Fluss entlanggehen.

  3. Tag 7Abreise, 20. SeptemberAbschied von Kazbegi und Rückreise nach Tbilissi

    Nach einem letzten georgischen Frühstück bleibt der Vormittag für eine kleine Wanderung oder einen Besuch des lokalen Marktes, um Souvenirs zu kaufen. Anschließend fährt dich dein Fahrer zurück nach Tbilissi (ca. 3 Stunden Fahrt).

3 Tipps für Kazbegi

Für die Anfahrt zur Gergeti Trinity Church ist ein Geländewagen empfehlenswert, besonders bei schlechtem Wetter. Alternativ kannst du auch ein lokales Taxi mit Allradantrieb nehmen.

Die Temperaturen in den Bergen können schnell wechseln. Packe mehrere Schichten Kleidung ein, auch im Herbst, und denke an eine wind- und wasserdichte Jacke.

Für Wanderungen in der Umgebung von Kazbegi sind feste Wanderschuhe mit gutem Profil unerlässlich, da die Wege steinig und rutschig sein können.

Mit dem Auto nach Tbilissirund 130 km, etwa 3 Stunden

Tbilissi

Tag 7–8, 1 Nacht, zweiter Halt

Zwischenstopp auf dem Rückweg von der Heerstraße mit einem freien Abend in der Stadt.

  • Sameba-Kathedrale

    Die Dreifaltigkeitskathedrale auf dem Elias-Hügel wurde 1995 bis 2004 gebaut und ist das größte Gotteshaus Georgiens. Frauen bedecken drinnen das Haar, Männer tragen lange Hosen. Abends ist der Bau angestrahlt und aus weiten Teilen der Stadt zu sehen.

  • Qvevri-Wein in der Altstadt

    Die Weinbars der Altstadt schenken Qvevri-Weine aus, vergoren in Tonamphoren, die in der Erde vergraben sind; die Methode ist seit 2013 immaterielles Kulturerbe der UNESCO. Weiße Trauben wie Rkatsiteli gären darin mit den Schalen und werden bernsteinfarben.

  • Fabrika-Viertel

    Die umgebaute Nähfabrik am linken Ufer ist der Treffpunkt der jungen Stadt: Ateliers, Streetfood und Höfe, in denen abends Konzerte laufen. Von der Altstadt sind es mit dem Taxi nur zehn Minuten.

Übernachten rund um die Altstadt.

Tagesplan für Tag 7 bis 8

  1. Tag 7Ankunft, 20. SeptemberZurück aus den Bergen

    Dein Fahrer bringt dich in rund drei Stunden über die Heerstraße zurück nach Tbilissi. Der Abend gehört dem linken Flussufer: Das Fabrika-Areal in Marjanishvili, eine alte Nähfabrik voller Werkstätten, Bars und Innenhöfe, zeigt dir ein ganz anderes Tbilissi als die Altstadt vom Anfang der Reise.

  2. Tag 8Abreise, 21. SeptemberTrödelmarkt und Weiterreise

    Am Vormittag lohnt der Dry Bridge Market. Auf Decken ausgebreitet liegt dort georgische Familiengeschichte: Sowjet-Porzellan, Bernstein, alte Fotografien. Danach holt dich dein Fahrer ab, und es geht in etwa zweieinhalb Stunden weiter nach Bordschomi.

3 Tipps für Tbilissi

Nutze für kurze Wege in Tbilissi die Metro oder Taxidienste wie Bolt, um Stau und Parkplatzsuche zu vermeiden. Die Altstadt erkundest du am besten zu Fuß.

Probiere unbedingt Chinkali (gefüllte Teigtaschen) und Khachapuri (Käsebrot) in verschiedenen Variationen. Frage in deinem Restaurant nach den lokalen Spezialitäten.

Einige Grundbegriffe auf Georgisch wie 'Gamarjoba' (Hallo) oder 'Madloba' (Danke) werden von den Einheimischen sehr geschätzt.

Mit dem Auto nach Bordschomirund 150 km, etwa 2,5 Stunden

A picturesque mountain valley with autumn foliage in Georgia, highlighting a tranquil village under sunlight.
Bordschomi. Foto: Vladimir Gladkov, Pexels

Bordschomi

Tag 8–10, 2 Nächte

Kurort mit Mineralwasser aus eigenen Quellen und dem Nationalpark Bordschomi-Charagauli.

  • Kurpark von Bordschomi

    Der Park entstand 1850, als russische Statthalter Bordschomi zum Kurort ausbauten, und zieht sich gut drei Kilometer am Fluss ins Tal. An seinem Ende liegen offene Becken mit warmem Schwefelwasser, am Eingang fährt eine Seilbahn auf das Plateau.

  • Nationalpark Bordschomi-Charagauli

    Der Nationalpark von 1995 reicht vom Stadtrand in Wälder und Bergwiesen des Kleinen Kaukasus. Vor jeder Wanderung meldet man sich im Besucherzentrum in Bordschomi an; zwölf markierte Wege reichen von Tagestouren bis zu mehrtägigen Strecken mit Schutzhütten.

  • Likani-Palast von außen

    Die ehemalige Sommerresidenz der Romanows steht im Ortsteil Likani, drei Kilometer westlich von Bordschomi am Ufer der Mtkwari. Das Haus ist heute Residenz des georgischen Präsidenten und von innen nicht zugänglich, auch nicht mit Voranmeldung. Von der Uferstraße und aus dem Park davor siehst du die Fassade mit den maurischen Bögen und den umgebenden Baumbestand.

Übernachten nahe dem Mineralwasserpark oder am Fluss Mtkvari.

Tagesplan für Tag 8 bis 10

  1. Tag 8Ankunft, 21. SeptemberAnkunft in Bordschomi und Parkerkundung

    Nach der Fahrt mit deinem Fahrer von Tbilissi (ca. 2,5 Stunden) checkst du in deiner Unterkunft in Bordschomi ein. Am Nachmittag besuchst du den Bordschomi Mineralwasserpark. Probiere das warme und kalte Mineralwasser direkt aus den Quellen. Anschließend kannst du mit der Seilbahn auf den Berg fahren, um die Aussicht zu genießen.

  2. Tag 922. SeptemberTagesausflug nach Wardsia und Achalziche

    Dein Fahrer holt dich gegen halb acht ab, denn nach Wardsia sind es rund 100 Kilometer über Achalziche. Auf halber Strecke hältst du an der Rabati-Festung in Achalziche und gehst eine Stunde durch die wiederaufgebaute Anlage mit Kirche, Moschee und Synagoge auf einem Gelände. Weiter geht es das Kura-Tal hinauf zur Höhlenstadt Wardsia, in den Fels geschlagen im 12. Jahrhundert unter Königin Tamar: Vom Kassenhäuschen fährt dich ein kleiner Elektrowagen den steilen Weg hinauf zum Eingang, von dort führen Treppen und Stollen durch Wohnhöhlen, Vorratskammern und die Marienkirche mit ihren Fresken. Für den Rundgang brauchst du gut zwei Stunden, feste Schuhe helfen auf den glatten Stufen. Am frühen Abend bist du zurück in Bordschomi.

  3. Tag 10Abreise, 23. SeptemberKurzer Waldweg in Likani und Weiterfahrt

    Nach dem Frühstück fährst du die drei Kilometer nach Likani, wo einer der Eingänge in den Borjomi-Kharagauli-Nationalpark liegt. Der kurze Lehrpfad am Hang dauert eine gute Stunde und führt durch Nadelwald, der Blick geht dabei zurück ins Tal der Mtkwari. Auf dem Rückweg passierst du den Likani-Palast, den du nur von der Straße aus sehen kannst. Gegen elf Uhr holt dich dein Fahrer an der Unterkunft ab, nach Kutaissi sind es zwei bis drei Stunden über den Rikoti-Pass.

3 Tipps für Bordschomi

Im Borjomi-Kharagauli Nationalpark gibt es Wanderwege für alle Schwierigkeitsgrade. Informiere dich vorab über die Länge und den Schwierigkeitsgrad der Routen, um die passende für dich zu finden.

Das Bordschomi Mineralwasser ist weltweit bekannt. Du kannst es in Flaschen in jedem Supermarkt kaufen, aber im Mineralwasserpark hast du die Möglichkeit, es frisch aus der Quelle zu probieren.

Die Ausflüge ab Bordschomi (Wardsia, Rabati-Festung) sind Fahrstrecken. Sprich sie am Vortag mit deinem Fahrer ab, dann lässt sich Wardsia mit einem Halt in Achalziche verbinden.

Mit dem Auto nach Kutaissirund 90 km, etwa 2–3 Stunden

Serene winter view of Gelati Monastery surrounded by snow-covered trees in Kutaisi, Georgia.
Kutaissi. Foto: Lexa Shep, Pexels

Kutaissi

Tag 10–12, 2 Nächte

Bagrati-Kathedrale, Höhlen und das Kloster Gelati (UNESCO-Welterbe).

  • Bagrati-Kathedrale

    Bagrat III., der erste König des geeinten Georgiens, ließ die Kathedrale Anfang des 11. Jahrhunderts auf einem Hügel über Kutaissi bauen; von dort sieht man über die Stadt. Der Wiederaufbau war umstritten, 2017 strich die UNESCO sie von der Welterbeliste.

  • Gelati-Kloster

    König David der Erbauer gründete das Kloster 1106, seine Akademie war ein Zentrum der Wissenschaft im mittelalterlichen Georgien; heute ist es Weltkulturerbe. In der Apsis der Hauptkirche zeigt ein Goldmosaik aus dem 12. Jahrhundert die Gottesmutter mit Kind.

  • Prometheus-Höhlen

    Die Höhle bei Zqaltubo ist über 11 Kilometer lang, etwa 1,4 Kilometer davon gehen Besucher auf einem beleuchteten Weg ab, vorbei an Tropfsteinen, Höhlenperlen und versteinerten Wasserfällen. Am Ende ist eine Bootsfahrt auf dem unterirdischen Fluss möglich.

Übernachten nahe der Altstadt oder am Rioni-Fluss.

Tagesplan für Tag 10 bis 12

  1. Tag 10Ankunft, 23. SeptemberAnkunft in Kutaissi und erste Erkundungen

    Nach der Fahrt mit deinem Fahrer von Bordschomi nach Kutaissi (ca. 2–3 Stunden Fahrt) checkst du in deiner Unterkunft ein. Am Nachmittag besuchst du die Bagrati-Kathedrale, die hoch über der Stadt liegt und einen guten Überblick bietet. Danach gehst du durch das historische Zentrum zum Grünen Basar, wo Gewürze, Churchkhela und Käse aus der Region verkauft werden. Am Abend isst du georgisch in einem der Restaurants der Stadt.

  2. Tag 1124. SeptemberGelati-Kloster und Prometheus-Höhle

    Am Morgen fährst du zum Gelati-Kloster, einem UNESCO-Weltkulturerbe etwa 10 Kilometer außerhalb von Kutaissi, und nimmst dir Zeit für die Fresken und Mosaike. Anschließend geht es weiter zur Prometheus-Höhle, durch deren Tropfsteinhallen dich eine Führung bringt, optional mit einer Bootsfahrt auf dem unterirdischen Fluss. Am späten Nachmittag kehrst du nach Kutaissi zurück und hast Zeit zur freien Verfügung, vielleicht für einen Spaziergang am Rioni.

  3. Tag 12Abreise, 25. SeptemberVormittag in Kutaissi und Weiterreise nach Batumi

    Nutze den Vormittag für einen letzten Kaffee in Kutaissi oder besuche den Zentralpark mit dem Kolchis-Brunnen. Je nach Interesse könntest du auch das Historische Museum von Kutaissi besuchen. Gegen Mittag trittst du die Weiterfahrt mit deinem Fahrer nach Batumi an, eine Fahrt, die ebenfalls etwa 2-3 Stunden dauern wird. Die Ankunft in Batumi ist für den Nachmittag geplant.

3 Tipps für Kutaissi

Gelati-Kloster und Prometheus-Höhle liegen in verschiedenen Richtungen. Mit dem Fahrer ist beides an einem Tag machbar, wenn du früh startest.

Probiere in Kutaissi Imeruli Khachapuri, das runde, mit Käse gefüllte Fladenbrot aus Imeretien, der Region um Kutaissi.

Beim Besuch von Klöstern und Kirchen solltest du auf angemessene Kleidung achten: Schultern und Knie sollten bedeckt sein, und Frauen benötigen oft ein Kopftuch.

Mit dem Auto nach Batumirund 140 km, etwa 2–3 Stunden

A stunning view of Batumi's skyline with skyscrapers and snowy mountains in the background under a blue sky.
Batumi. Foto: Павел Хлыстунов, Pexels

Batumi

Tag 12–14, 2 Nächte

Hafenstadt am Schwarzen Meer mit futuristischer Architektur und langer Strandpromenade.

  • Batumi Boulevard

    Der Boulevard wurde 1881 als Park am Meer angelegt und zieht sich heute rund sieben Kilometer an der Küste entlang, mit Palmen, Radweg und Kiesstrand. Im September hat das Meer meist noch über 20 °C, abends sind die Wege voller Spaziergänger.

  • Ali-und-Nino-Statue

    Diese bewegliche Skulptur stellt die tragische Liebesgeschichte von Ali und Nino dar, deren beide Figuren alle sieben bis zehn Minuten aufeinander zugleiten, sich durchdringen und wieder trennen. Sie symbolisiert die Vereinigung und Trennung von Kulturen und Menschen. Ein Ort mit viel Symbolik und einem Blick auf das Meer.

  • Botanischer Garten Batumi

    Der Botanische Garten liegt nördlich der Stadt und beherbergt eine vielfältige Sammlung von Pflanzenarten aus aller Welt. Er ist in verschiedene Klimazonen unterteilt und bietet weite Wege für ausgedehnte Erkundungen. Von hier aus hast du auch Ausblicke auf das Schwarze Meer.

Übernachten Rund um die Altstadt und Promenade.

Tagesplan für Tag 12 bis 14

  1. Tag 12Ankunft, 25. SeptemberAnkunft in Batumi und Strandleben

    Nach der Fahrt mit deinem Fahrer aus Kutaissi erreichst du Batumi. Nach dem Check-in gehst du am Nachmittag ein erstes Mal über den Batumi Boulevard, die Promenade am Schwarzen Meer mit Kiesstrand, Palmen und Radweg. Am Abend gehst du in ein Fischrestaurant in der Nähe des Hafens und probierst frische Meeresfrüchte.

  2. Tag 1326. SeptemberBotanischer Garten und Altstadt

    Am Vormittag bringt dich dein Fahrer zum Botanischen Garten Batumi, rund 9 km nördlich am Grünen Kap. Für die Abteilungen am Hang über dem Meer, nach Weltregionen von Ostasien bis Neuseeland geordnet, brauchst du mehrere Stunden. Am Nachmittag fährst du zurück in die Stadt zur Ali-und-Nino-Statue, deren zwei Stahlfiguren sich langsam aufeinander zubewegen und durchdringen. Danach gehst du durch die Altstadt, wo Häuser aus dem 19. Jahrhundert neben modernen Hochhäusern stehen, und zur Batumi Piazza.

  3. Tag 14Abreise, 27. SeptemberAbschied von der Schwarzmeerküste

    Nutze den Vormittag für einen letzten Kaffee am Meer oder einen Besuch des Batumi Central Parks. Je nach Flugzeit fährst du anschließend zum Flughafen Batumi (BUS) für deinen Rückflug. Plane genügend Zeit für die Fahrt und den Check-in ein.

2 Tipps für Batumi

Probiere unbedingt 'Adjaruli Khachapuri', die lokale Käsebrot-Spezialität mit Ei und Butter, die ihren Ursprung in Adscharien hat.

Für den Transport innerhalb Batumis und zum Botanischen Garten kannst du gut die öffentlichen Busse nutzen oder Taxidienste in Anspruch nehmen.

Abreise ab BatumiMietwagen abgeben

Routenkarte: Kaukasus-Kultur und Weinlese: Von Tbilissi zur Schwarzmeerküste
Karte: Kartendaten: Natural Earth · Routenlinien: © OpenStreetMap contributors (ODbL) · Fotos: Pexels

Die Route in Kürze

Georgien in 14 Tagen, also zwei Wochen, mit Fahrer für Paare, gelegt in die September-Weinlese im Herbst. Von Tbilissi geht es zur Georgischen Heerstraße nach Kazbegi mit Blick auf den Kazbek, zurück in die Hauptstadt und weiter zum Kurort Bordschomi mit der Höhlenstadt Wardsia, nach Kutaissi mit seinen Klöstern und zum Schluss ans Schwarze Meer nach Batumi, von wo der Rückflug startet. Die gesamte Route fährst du mit dem Auto beziehungsweise mit Fahrer. Kultur, Bergwelt, Weinlese und Küste wechseln sich in kompakter Form ab, eine Route für Paare, die Georgien in zwei Wochen ohne eigenes Fahren erleben wollen.

Kosten

4.070 € für euch zwei, ohne Flüge

Das sind etwa 2.035 € pro Person; die Posten gelten für die ganze Gruppe.

  • Transport34 %1.400 €
  • Übernachtung32 %1.300 €etwa 100 €/Nacht (Mittelklasse), 13 Nächte
  • Verpflegung28 %1.120 €etwa 80 €/Tag, 14 Reisetage
  • Aktivitäten6 %250 €

Gesamt4.070 €

Was in dieser Schätzung steckt

Alle Beträge gelten für 2 Reisende zusammen, nicht pro Person.

Unterkunft
Mittelklasse, Doppelzimmer für 2, gerechnet mit 13 Nächten
Verpflegung
lokale Restaurants und Garküchen, keine gehobene Gastronomie, 14 Reisetage
Transport
die Etappen dieser Route plus Fahrten vor Ort
Aktivitäten
Eintritte zu den genannten Highlights

Nicht enthalten: die internationalen Flüge zum Reiseziel und zurück, Reiseversicherung, Visagebühren, Souvenirs und Trinkgeld.

Die Werte sind Schätzungen für ein mittleres Reiseniveau, keine Angebote. Je nach Saison und Buchungszeitpunkt liegen die echten Preise darüber oder darunter.

Richtwerte, keine Angebote.

Familie

Georgien mit Kindern: Mit Vorbereitung

Überwältigend gastfreundlich; abseits Tbilissis werden Wege und Versorgung anspruchsvoller.

  • Sehr herzlich gegenüber Familien
  • Berge, Höhlenstädte, gutes Essen
  • Günstig
  • Kurvige Bergstraßen, langsames Vorankommen
  • Versorgung außerhalb Tbilissis begrenzt

Gute Privatkliniken in den Großstädten; in abgelegenen Regionen eingeschränkt. Auslandskrankenversicherung mit Rückholung dringend empfohlen.

Im Planer die Reisegruppe „Familie“ wählen, dann plant die KI altersgerecht: kürzere Etappen, weniger Ortswechsel, passende Aktivitäten.

Häufige Fragen

Gut zu wissen, bevor es losgeht

Eignet sich Georgien für eine Reise mit Kindern?

Mit Vorbereitung: Überwältigend gastfreundlich; abseits Tbilissis werden Wege und Versorgung anspruchsvoller. Pluspunkte: Sehr herzlich gegenüber Familien, Berge, Höhlenstädte, gutes Essen, Günstig.

Wie viele Tage sollte man für Georgien einplanen?

Diese Beispielroute rechnet mit 14 Tagen für 6 Stopps, also zwei Wochen. So bleibt genug Zeit, ohne zu hetzen. Im kostenlosen Planer lässt sich die Reisedauer zwischen 7 und 35 Tagen frei einstellen, die Route passt sich automatisch an.

Wann ist die beste Reisezeit für diese Georgien-Route?

Die Route ist auf die Monate September bis November ausgelegt. Ausführliche Klima-Informationen mit Monatsübersicht findest du im Routaris-Länderportrait zu Georgien.

Diese Route im Planer anpassen

Nächte verschieben, Stopps tauschen, eigene Orte anpinnen: Routaris plant die Route durch Georgien nach deinen Wünschen neu.

Im Planer öffnen Länderportrait zu Georgien