
Tbilissi
Tag 1–5, 4 Nächte
Altstadt, Schwefelbäder in Abanotubani und Weinbars.
Narikala-Festung
Die Narikala-Festung thront über Tbilissi und bietet einen weiten Blick über die Altstadt und den Kura-Fluss. Ihre Ursprünge reichen bis ins 4. Jahrhundert zurück, wobei die heutigen Mauern hauptsächlich aus dem 8. bis 17. Jahrhundert stammen. Du erreichst sie bequem mit der Seilbahn oder über einen Fußweg.
Schwefelbäder Abanotubani
Das historische Viertel Abanotubani ist bekannt für seine unterirdischen Schwefelbäder mit Kuppeldächern. Hier kannst du ein traditionelles Badeerlebnis genießen, das für seine heilende Wirkung geschätzt wird. Private Bäder sind buchbar und bieten eine intime Atmosphäre.
Altstadt von Tbilissi
Die Altstadt von Tbilissi (Dzveli Tbilissi) besteht aus engen Gassen, geschnitzten Holzbalkonen und versteckten Innenhöfen, die oft offen stehen. Zwischen den Kirchen liegen Weinkeller und Cafés; abends füllt sich die Gegend um die Schwefelbäder.
Übernachten rund um die Altstadt.
Tagesplan für Tag 1 bis 5
Tag 1Ankunft, 14. SeptemberAnkunft in Tbilissi
Nach deiner internationalen Ankunft am Tbilissi International Airport (TBS) nimmst du ein Taxi oder den Bus zur Unterkunft. Checke im Hotel ein und nimm dir Zeit, in Ruhe anzukommen. Am Abend kannst du einen ersten Spaziergang durch die unmittelbare Umgebung machen und ein georgisches Abendessen in einem lokalen Restaurant genießen.
Tag 215. SeptemberNarikala-Festung, Altstadt und Schwefelbäder
Du beginnst den Tag an der Narikala-Festung: Mit der Seilbahn fährst du hinauf und hast von oben die ganze Stadt im Blick. Anschließend gehst du durch die Altstadt von Tbilissi mit ihren verwinkelten Gassen, Kirchen und Häusern mit Holzbalkonen. Am Nachmittag entspannst du in den Schwefelbädern von Abanotubani; am besten buchst du ein privates Bad. Am Abend isst du traditionell georgisch.
Tag 316. SeptemberMzcheta und das Nationalmuseum
Dein Fahrer bringt dich am Vormittag nach Mzcheta, 25 Kilometer nördlich, gut eine halbe Stunde Fahrt. Zuerst geht es hinauf zum Dschwari-Kloster auf dem Bergrücken, von wo du siehst, wie Aragwi und Mtkwari unterschiedlich gefärbt zusammenfließen. Unten im Ort steht die Swetizchoweli-Kathedrale, seit dem 11. Jahrhundert Krönungs- und Grabkirche der georgischen Könige; für Kirche und Ortskern reichen zwei Stunden. Zum Mittagessen bist du zurück in Tbilissi. Am Nachmittag besuchst du das Georgische Nationalmuseum mit der Goldkammer und der Ausstellung zur sowjetischen Besatzung und gehst danach die Rustaveli-Allee hinunter, vorbei am Parlament und der Oper.
Tag 417. SeptemberRtveli in Kachetien
Heute geht es für einen ganzen Tag nach Kachetien, der Weinregion im Osten. Abfahrt gegen acht Uhr, über den Gombori-Pass sind es zwei Stunden bis Telawi. Im Landgut Zinandali siehst du den ältesten Flaschenkeller des Landes und probierst die trocken ausgebauten Weißweine. Mittags fährst du zu einem Familienweingut in einem der Dörfer am Alasani: Im September läuft die Rtveli, du kannst beim Lesen und beim Einfüllen der Maische in die Qvevri im Boden mit anpacken, danach gibt es Supra mit Brot aus dem Tonofen. Auf dem Rückweg hältst du an der Kathedrale von Alawerdi. Gegen acht Uhr abends bist du wieder in Tbilissi.
Tag 5Abreise, 18. SeptemberAbschied von Tbilissi und Fahrt nach Kazbegi
Nach dem Frühstück hast du noch Zeit für einen letzten Kaffee oder einen kurzen Spaziergang. Gegen Vormittag holt dich dein Fahrer ab. Die Weiterreise führt dich über die Georgische Heerstraße nach Kazbegi, eine Fahrt von etwa 3-4 Stunden. Unterwegs bieten sich Stopps für Fotos an.
3 Tipps für Tbilissi
Für die Fahrt nach Kazbegi ist ein Geländewagen oder ein Auto mit guter Bodenfreiheit empfehlenswert, besonders wenn du abseits der Hauptstraße fahren möchtest.
Geh die Altstadt von Tbilissi zu Fuß ab: Viele Gassen sind eng und nicht für Autos zugänglich, und so kommst du auch in die Winkel abseits der Hauptwege.
Probiere unbedingt einen der georgischen Qvevri-Weine. Viele Weinbars in Tbilissi bieten Verkostungen an, die dir einen guten Überblick über die Vielfalt geben.



