Vier Wochen Mexiko: Hochland, Chiapas und Yucatán Mexiko Rundreise 4 Wochen

28 Tage, 12 Stopps an 11 Orten, rund 2.890 km meist mit dem Bus, Reisezeit Dezember bis Februar. Geschätzt 4.430 € für euch zwei, ohne Flüge.

Von Mexiko-Stadt durch die Kolonialstädte des Hochlands nach Chiapas, wo die Sprachen der indigenen Dörfer älter sind als Spanisch. Danach die Maya-Stätten im Dschungel und auf Yucatán, zum Schluss die Karibik. Vier Wochen komplett über Land: Fernbus, Colectivo und Tren Maya.

KI-generierter Vorschlag ohne Gewähr. Prüf Öffnungszeiten, Preise und Einreiseregeln vor der Reise.

Palacio de Bellas Artes illuminated in Mexican flag colors at night.
Mexiko-Stadt. Foto: Israyosoy S., Pexels

Mexiko-Stadt

Tag 1–5, 4 Nächte

Zócalo, Templo Mayor und das Anthropologische Museum.

  • Zócalo und Templo Mayor

    Der Zócalo liegt über dem Zentrum des aztekischen Tenochtitlan. An der Nordseite steht die Kathedrale, im Osten der Nationalpalast mit Diego Riveras Wandbildern. Gleich nordöstlich sind die Reste des Templo Mayor freigelegt, des Haupttempels der Azteken.

  • Pyramiden von Teotihuacán

    Vor rund 1.500 Jahren war Teotihuacán die größte Stadt Amerikas. Die Sonnenpyramide darf man nicht mehr besteigen, die Mondpyramide nur bis zur ersten Plattform. Im Palast des Quetzalpapalotl sind Pfeilerreliefs und Reste von Wandmalereien erhalten.

  • Museo Frida Kahlo

    In der Casa Azul in Coyoacán wurde Frida Kahlo 1907 geboren, hier starb sie 1954. Zu sehen sind ihr Atelier mit Staffelei und Rollstuhl, die Küche, ihre Kleider und Korsetts. Karten gibt es nur online, oft sind sie Tage im Voraus vergriffen.

Übernachten Historisches Zentrum oder Roma Norte.

Tagesplan für Tag 1 bis 5

  1. Tag 1Ankunft, 9. JanuarAnkunft in Mexiko-Stadt

    Nach deiner internationalen Ankunft am Flughafen von Mexiko-Stadt (MEX) nimmst du ein Taxi oder einen vorab gebuchten Shuttle zu deinem Hotel. Checke ein und nimm dir Zeit, in Ruhe anzukommen. Am Abend kannst du einen ersten Spaziergang in der näheren Umgebung deines Hotels unternehmen und in einem lokalen Restaurant zu Abend essen.

  2. Tag 210. JanuarHistorisches Zentrum und Templo Mayor

    Der Tag beginnt am Zócalo, dem zentralen Platz. Du besichtigst die Metropolitan-Kathedrale und den Nationalpalast (wenn geöffnet). Anschließend gehst du zum Templo Mayor, den Ruinen des aztekischen Haupttempels, und in das dazugehörige Museum. Am Nachmittag läufst du durch die Straßen des historischen Zentrums und probierst Snacks wie Tacos al Pastor. Am Abend hörst du an der Plaza Garibaldi den Mariachi-Gruppen zu, die dort auf Bestellung spielen.

  3. Tag 311. JanuarAusflug nach Teotihuacán

    Heute machst du einen Tagesausflug zu den Pyramiden von Teotihuacán. Du kannst einen Bus vom Terminal del Norte nehmen oder eine geführte Tour buchen. Mehrere Stunden bist du auf der Straße der Toten zwischen Sonnen- und Mondpyramide unterwegs; auf die Sonnenpyramide darfst du nicht mehr hinauf, an der Mondpyramide nur bis zur ersten Plattform. Außerdem lohnt das Museum der Anlage nahe der Sonnenpyramide. Auf dem Rückweg nach Mexiko-Stadt kannst du ein spätes Mittagessen in einem traditionellen Restaurant einnehmen.

  4. Tag 412. JanuarCoyoacán und Frida Kahlo

    Mit der Metro oder einem Taxi fährst du in den Stadtteil Coyoacán und besuchst das Museo Frida Kahlo (Casa Azul). Tickets gibt es ausschließlich online mit festem Zeitfenster und meist Wochen im Voraus, eine Tageskasse existiert nicht. Danach gehst du über den Hauptplatz von Coyoacán mit dem Jardín Centenario und der Plaza Hidalgo. Am Nachmittag passt das Museo Nacional de Antropología im Chapultepec-Park dazu; es ist montags geschlossen, leg den Tag also entsprechend.

  5. Tag 5Abreise, 13. JanuarAbschied von Mexiko-Stadt und Weiterreise

    Am Vormittag hast du noch Zeit für einen letzten Spaziergang durch ein Viertel deiner Wahl, zum Beispiel Roma Norte oder Condesa, um die Art-déco-Architektur und Cafés zu genießen. Gegen Mittag machst du dich auf den Weg zum Busbahnhof (Terminal del Norte), um den Bus nach Guanajuato zu nehmen. Die Busfahrt dauert etwa 5 Stunden.

2 Tipps für Mexiko-Stadt

Nutze die Metro in Mexiko-Stadt; sie ist günstig und effizient, um die Stadt zu erkunden. Meide die Rushhour, um volle Züge zu vermeiden.

Probiere die vielfältige Straßenküche! Achte auf Stände mit vielen Einheimischen, das ist oft ein Zeichen für gute Qualität und Frische.

Mit dem Bus nach Guanajuatorund 350 km, etwa 5 Stunden

Colorful houses and architecture of Guanajuato City, Mexico, create a vivid cityscape.
Guanajuato. Foto: Qingju Wen, Pexels

Guanajuato

Tag 5–7, 2 Nächte

Bunte Kolonialarchitektur und unterirdische Straßen in einem Tal.

  • Teatro Juárez

    Gebaut wurde das Theater 1873 bis 1903, eröffnet hat es Porfirio Díaz. Über der neoklassizistischen Säulenfront stehen Bronzefiguren der Musen, innen ist es im maurischen Stil ausgestaltet. Die Stufen vor dem Eingang sind abends ein Treffpunkt.

  • Callejón del Beso

    In der Gasse liegen zwischen zwei gegenüberliegenden Balkonen nur 68 Zentimeter. Der Legende nach küssten sich hier heimlich Doña Carmen und ihr Geliebter, bis ihr Vater sie erstach. Paare küssen sich auf der dritten Stufe, das soll sieben Jahre Glück bringen.

  • Universität von Guanajuato

    Die weiße Steintreppe führt zum Hauptgebäude der Universität, das um 1950 im Stil der Kolonialzeit entstand; die Hochschule selbst geht auf ein Jesuitenkolleg von 1732 zurück. Von den oberen Stufen sieht man über die Dächer der Altstadt.

Übernachten Rund um den Jardin de la Unión.

Tagesplan für Tag 5 bis 7

  1. Tag 5Ankunft, 13. JanuarAnkunft und erste Erkundung

    Nach deiner Ankunft mit dem Bus aus Mexiko-Stadt checkst du in deiner Unterkunft ein. Am Nachmittag spazierst du durch die engen Gassen der Altstadt, vorbei am Jardin de la Unión und dem Teatro Juárez. Am Abend genießt du ein traditionelles mexikanisches Abendessen in einem lokalen Restaurant und lässt den Tag bei einem Spaziergang über den belebten Hauptplatz ausklingen.

  2. Tag 614. JanuarKoloniale Architektur und Panoramablicke

    Der Tag beginnt an der Universität von Guanajuato: Über die breite Freitreppe vor dem Hauptgebäude steigst du hinauf und schaust über die Altstadt. Danach gehst du durch den Callejón del Beso, eine Gasse, so schmal, dass sich die Balkone gegenüber fast berühren. Am Nachmittag fährst du mit der Standseilbahn (Funicular) zum Monumento al Pípila, von wo aus du über die ganze bunte Stadt im Talkessel schaust. Am Abend empfiehlt sich eine „Callejoneada“, eine musikalische Tour durch die Gassen mit Studentenmusikern.

  3. Tag 7Abreise, 15. JanuarMärkte und Weiterreise

    Am Vormittag besuchst du den Mercado Hidalgo, eine ehemalige Eisenbahnstation, die heute ein großer Markt für Lebensmittel, Handwerk und Souvenirs ist. Du hast Zeit für letzte Einkäufe oder einen Kaffee. Gegen Mittag machst du dich auf den Weg zum Busbahnhof für deine Weiterreise nach San Miguel de Allende.

2 Tipps für Guanajuato

Die Busse des lokalen Nahverkehrs sind eine gute und günstige Möglichkeit, längere Strecken innerhalb der Stadt zurückzulegen, zum Beispiel vom Zentrum zum Busbahnhof.

Probiere unbedingt 'Enchiladas Mineras', eine Spezialität aus Guanajuato. Diese gefüllten Tortillas sind mit einer würzigen Sauce bedeckt und oft mit Käse, Kartoffeln und Karotten serviert.

Mit dem Bus nach San Miguel de Allenderund 70 km, etwa 1,5 Stunden

Stunning view of the iconic San Miguel Arcángel Church in San Miguel de Allende, Mexico.
San Miguel de Allende. Foto: Heber Vazquez, Pexels

San Miguel de Allende

Tag 7–9, 2 Nächte

Künstlerkolonie mit rosa Pfarrkirche und Kopfsteinpflastergassen.

  • Parroquia de San Miguel Arcángel

    Die Pfarrkirche stammt aus dem 17. Jahrhundert, die neugotische Fassade aus rosa Cantera-Stein setzte ihr der Steinmetz Zeferino Gutiérrez ab 1880 vor, angeblich nach Postkarten europäischer Kathedralen. Bei tiefer Sonne leuchtet der Stein am kräftigsten.

  • Fabrica La Aurora

    Diese ehemalige Textilfabrik ist heute ein Kunst- und Designzentrum. Galerien, Ateliers, Boutiquen und Cafés liegen um die alten Hallen herum, und in vielen Werkstätten kann man den Künstlern bei der Arbeit zusehen.

  • Jardín Principal

    Unter den kastenförmig geschnittenen Lorbeerbäumen spielen abends Mariachis, am Wochenende ziehen Hochzeitszüge mit Mojigangas, riesigen Pappmaché-Figuren, um den Platz. Neben der Parroquia steht das Geburtshaus von Ignacio Allende, nach dem die Stadt heißt.

Übernachten Rund um den Jardín Principal.

Tagesplan für Tag 7 bis 9

  1. Tag 7Ankunft, 15. JanuarAnkunft in San Miguel de Allende und Altstadt-Bummel

    Nach deiner Busfahrt von Guanajuato erreichst du San Miguel de Allende. Du checkst in deiner Unterkunft ein und machst dich anschließend auf den Weg zum Jardín Principal. Am Nachmittag kannst du die Gassen rund um den Hauptplatz erkunden und dir die Architektur ansehen. Am Abend bietet sich ein Abendessen in einem der Restaurants mit Dachterrasse an, mit Blick über die beleuchtete Stadt.

  2. Tag 816. JanuarKunst, Kultur & Kulinarik

    Beginne den Tag mit einem Besuch der Parroquia de San Miguel Arcángel und erkunde ihr Inneres. Anschließend gehst du zur Fabrica La Aurora, um durch die Galerien zu schlendern und vielleicht einem Künstler bei der Arbeit zuzusehen. Am Nachmittag könntest du einen Kochkurs für mexikanische Küche besuchen oder an einer Food-Tour teilnehmen, um mehr über die lokale Kulinarik zu erfahren. Am Abend besteht die Möglichkeit, eine der vielen Rooftop-Bars für einen Drink aufzusuchen.

  3. Tag 9Abreise, 17. JanuarLetzter Spaziergang und Bus nach Mexiko-Stadt

    Den Vormittag nutzt du für einen letzten Spaziergang durch die Straßen von San Miguel de Allende. Du könntest noch einmal den Jardín Principal besuchen oder ein kleines Café für ein letztes Frühstück aufsuchen. Gegen Mittag trittst du die Busfahrt nach Mexiko-Stadt an.

Ein Tipp für San Miguel de Allende

Für Mitbringsel lohnt der Mercado de Artesanías hinter dem Mercado Ignacio Ramírez. Zinnarbeiten, Talavera-Keramik und Textilien kosten dort deutlich weniger als in den Galerien am Jardín.

Mit dem Bus nach Mexiko-Stadtrund 290 km, etwa 4 Stunden

Mexiko-Stadt

Tag 9–10, 1 Nacht, zweiter Halt

Kurzer Transfer-Halt auf dem Weg vom Bajío in den Süden.

  • Torre Latinoamericana

    Der Wolkenkratzer von 1956 steht an der Ecke Eje Central und Madero, gegenüber dem Palacio de Bellas Artes. Die Aussichtsplattform im 44. Stock ist täglich bis in den Abend geöffnet; von oben siehst du das Centro, den Alameda-Park und bei klarer Luft die Vulkane im Südosten. Für den Aufzug zahlst du Eintritt, in der Bar ein Stockwerk tiefer gilt stattdessen ein Mindestverzehr.

  • Palacio de Bellas Artes

    Außen weißer Marmor im Jugendstil, innen Art déco: Der Bau begann 1904 und wurde wegen der Revolution erst 1934 fertig. Oben hängen Wandbilder von Rivera, Orozco und Siqueiros; im Theatersaal mit dem Glasvorhang von Tiffany tanzt das Ballet Folklórico.

  • Tacos al pastor

    Tacos al pastor sind die Spezialität der Hauptstadt: Schweinefleisch vom senkrechten Spieß, mariniert mit Chili und Achiote, dazu Ananas, Zwiebeln und Koriander. Den Drehspieß brachten libanesische Einwanderer mit. Viele Taquerías haben bis spät nachts offen.

Übernachten Rund um das Centro Histórico.

Tagesplan für Tag 9 bis 10

  1. Tag 9Ankunft, 17. JanuarAnkunft und historischer Stadtkern

    Der Bus aus San Miguel de Allende braucht rund vier Stunden und hält am Terminal del Norte; mit der Metro sind es von dort etwa 40 Minuten ins Centro. Nach dem Check-in gehst du zum Alameda Central und fährst auf die Aussichtsplattform der Torre Latinoamericana, von der du das Zentrum von oben siehst. Danach bleibt Zeit für einen Kaffee in einem der alten Cafés an der Calle Madero. Zum Abendessen bietet sich die Gegend um die Plaza Río de Janeiro in der Roma an, ein paar Metrostationen entfernt.

  2. Tag 10Abreise, 18. JanuarKultur, Kunst und Weiterreise

    Nach einem Frühstück mit Chilaquiles und Café de olla gehst du zum Palacio de Bellas Artes. Montags ist das Museum mit den Wandgemälden von Rivera und Orozco geschlossen, die Marmorfassade und die Kuppel siehst du vom Alameda-Park aus trotzdem. Danach fährst du mit Metro oder Taxi zum Busbahnhof TAPO, dort fahren die meisten Busse nach Oaxaca ab. Nimm einen Bus gegen zehn Uhr, nach rund sieben Stunden bist du am späten Nachmittag in Oaxaca.

2 Tipps für Mexiko-Stadt

Buche Bustickets für die Weiterfahrt nach Oaxaca am besten im Voraus, besonders wenn du mit einer bestimmten Busgesellschaft oder zu einer bestimmten Zeit reisen möchtest.

Probiere an den Straßenständen des Centro Histórico „Tacos al Pastor“. Achte auf Stände, an denen viele Einheimische essen; das ist meist ein gutes Zeichen für Qualität.

Mit dem Bus nach Oaxacarund 460 km, etwa 7 Stunden

The Santo Domingo de Guzmán church captured with agave plants in the foreground, Oaxaca, Mexico.
Oaxaca. Foto: Miguel González, Pexels

Oaxaca

Tag 10–13, 3 Nächte

Mole, Kunsthandwerk und Monte Albán der Zapoteken.

  • Monte Albán

    Die Zapoteken ebneten um 500 v. Chr. einen Bergrücken 400 Meter über dem Tal ein und herrschten von hier über 1.000 Jahre. Um die Große Plaza stehen Tempel, ein Ballspielplatz und die Reliefplatten der Danzantes. Schatten gibt es kaum, ein Hut gehört dazu.

  • Mezcal-Brennereien in Santiago Matatlán

    Für Mezcal garen die Agavenherzen mehrere Tage in einer Erdgrube über Holz und heißen Steinen, daher der Rauch im Geschmack. Brennereien mit Verkostung, die Palenques, liegen an der Straße nach Mitla, viele in Santiago Matatlán, eine Stunde von Oaxaca.

  • Mercado Benito Juárez

    Auf dem Markt einen Block südlich des Zócalo gibt es Chapulines, geröstete Heuschrecken mit Chili und Limette, Quesillo, den gewickelten Fadenkäse, und Mole-Pasten. Im Mercado 20 de Noviembre daneben grillen Stände im Rauchgang Fleisch, das du roh aussuchst.

Übernachten rund um den Zócalo.

Tagesplan für Tag 10 bis 13

  1. Tag 10Ankunft, 18. JanuarAnkunft in Oaxaca und erster Stadtbummel

    Nach deiner Busfahrt von Mexiko-Stadt kommst du am späten Nachmittag in Oaxaca an. Du checkst in deinem Hotel ein und machst dich auf den Weg zum Zócalo, dem Hauptplatz der Stadt. Du gehst durch die umliegenden Straßen mit ihren Bauten aus der Kolonialzeit und besuchst die Kathedrale von Oaxaca. Am Abend isst du traditionell in einem der Restaurants rund um den Platz.

  2. Tag 1119. JanuarMonte Albán und Mole-Kochkurs

    Am Vormittag fährst du nach Monte Albán, der alten Zapoteken-Stadt auf einem abgeflachten Bergrücken über dem Tal von Oaxaca. Plane etwa drei Stunden für die Besichtigung ein. Am Nachmittag kehrst du nach Oaxaca zurück, gehst über den Mercado Benito Juárez, probierst dich durch die Stände und kaufst Spezialitäten wie Schokolade oder Mezcal. Am Abend lernst du in einem Kochkurs, Mole zuzubereiten.

  3. Tag 1220. JanuarMezcal-Brennerei und Weberdorf

    Heute fährst du in die Umgebung von Oaxaca zu einer kleinen Palenque, wie die Mezcal-Brennereien hier heißen. Dort siehst du, wie die Agavenherzen in einer Erdgrube gegart, gemahlen und gebrannt werden, und probierst den Mezcal bei einer Verkostung. Auf dem Rückweg kannst du in Teotitlán del Valle Halt machen, einem Dorf, das für seine handgewebten Textilien bekannt ist. Am Abend gehst du durch das Viertel Jalatlaco mit seinen bunten Gassen und kleinen Cafés.

  4. Tag 13Abreise, 21. JanuarLetzte Eindrücke und Weiterreise

    Nutze den Vormittag für einen letzten Stadtbummel oder den Besuch einer Kunstgalerie, zum Beispiel im Viertel Xochimilco. Du kannst auch noch einmal über den Mercado 20 de Noviembre schlendern, um letzte Souvenirs zu kaufen oder ein 'Tlayuda' zu probieren. Am späten Nachmittag holst du dein Gepäck ab und begibst dich zum Busbahnhof, um den Nachtbus nach San Cristóbal de las Casas zu nehmen.

2 Tipps für Oaxaca

Die Altstadt von Oaxaca ist gut zu Fuß zu erkunden. Viele Sehenswürdigkeiten liegen nah beieinander.

Probier die sieben Moles von Oaxaca. Jede schmeckt anders, von rauchig bis fast schokoladig, und jede hat ihre eigene Geschichte.

Mit dem Nachtbus nach San Cristóbal de las CasasTag 13, eine Nacht unterwegs, etwa 12 Stunden

Vibrant handmade dolls and woven textiles in San Cristóbal de las Casas market.
San Cristóbal de las Casas. Foto: Fer López, Pexels

San Cristóbal de las Casas

Tag 14–16, 2 Nächte

Kolonialstadt im Hochland von Chiapas, Märkte der Tzotzil.

  • Cañón del Sumidero

    Die Boote legen in Chiapa de Corzo ab, eine Stunde von San Cristóbal, und fahren in rund zwei Stunden auf dem Grijalva bis zum Staudamm und zurück. Die Felswände ragen bis zu 1.000 Meter auf, auf Sandbänken liegen Krokodile, mit Glück sieht man Klammeraffen.

  • Kunsthandwerksmarkt an Santo Domingo

    Rund um die Kirche Santo Domingo verkaufen Frauen aus den Tzotzil- und Tzeltal-Dörfern des Hochlands Blusen, Gürtel und Webstoffe. Jedes Dorf hat eigene Muster und Farben; Stücke vom Rückengurtwebstuhl kosten mehr, an ihnen sitzt eine Weberin oft wochenlang.

  • Museo del Ámbar

    Das Museum im ehemaligen Kloster La Merced zeigt Bernstein aus den Minen um Simojovel, über 20 Millionen Jahre alt, oft mit eingeschlossenen Insekten. Gut vor dem Einkauf: Auf den Märkten wird auch Glas oder Kunstharz als Bernstein angeboten.

Übernachten rund um den Hauptplatz (Zócalo).

Tagesplan für Tag 14 bis 16

  1. Tag 14Ankunft, 22. JanuarAnkunft und Erkundung der Kolonialstadt

    Der Nachtbus aus Oaxaca kommt am frühen Morgen an; die Zimmer sind selten vor Mittag frei, das Gepäck kannst du aber schon abgeben. Frühstücke in einem der Cafés am Real de Guadalupe und lass den Vormittag ruhig angehen, San Cristóbal liegt auf 2.200 Metern. Am Nachmittag gehst du die Fußgängerachsen Real de Guadalupe und 20 de Noviembre ab, besuchst die Kathedrale und das Museo del Ámbar im ehemaligen Kloster La Merced. Zum Abendessen findest du rund um den Zócalo Restaurants mit chiapanekischer Küche.

  2. Tag 1523. JanuarCañón del Sumidero

    Der Cañón del Sumidero füllt den ganzen Tag. Die Tour holt dich gegen 9 Uhr ab und fährt in gut einer Stunde nach Chiapa de Corzo hinunter, wo die Boote ablegen. Auf dem Grijalva geht es rund zwei Stunden zwischen bis zu 1.000 Meter hohen Wänden entlang; am Ufer liegen Krokodile, über dem Wasser kreisen Geier und Reiher. Nach dem Mittagessen in Chiapa de Corzo fahren die meisten Touren noch die Aussichtspunkte oben am Rand der Schlucht ab. Gegen 17 Uhr bist du zurück, für den Abend bleibt der Kunsthandwerksmarkt an Santo Domingo.

  3. Tag 16Abreise, 24. JanuarTzotzil-Dörfer und Fahrt nach Palenque

    Um 9.30 Uhr startet die halbtägige Tour nach San Juan Chamula und Zinacantán, zwei Tzotzil-Dörfer eine halbe Stunde außerhalb. In der Kirche von Chamula stehen keine Bänke, auf dem Boden liegen Kiefernnadeln; fotografieren ist dort verboten und wird ernst genommen. In Zinacantán zeigen Familien die Webstühle, auf denen die bestickten Tücher entstehen. Gegen 13.30 Uhr bist du zurück, holst dein Gepäck und nimmst am Nachmittag einen Van über Ocosingo nach Palenque. Er braucht fünf bis sechs Stunden, du kommst am späten Abend an. Der große Linienbus fährt über Villahermosa und ist acht bis neun Stunden unterwegs.

Ein Tipp für San Cristóbal de las Casas

Probiere den lokalen Kaffee aus Chiapas, der für seine hohe Qualität bekannt ist. Es gibt viele gemütliche Cafés in der Stadt.

Mit dem Bus nach Palenquerund 130 km, etwa 5–6 Stunden

Explore the ancient Mayan Temple of the Inscriptions in Palenque, Mexico.
Palenque. Foto: Julio Iturriaga Márquez, Pexels

Palenque

Tag 16–18, 2 Nächte

Maya-Ruinen im Dschungel, morgens Brüllaffen im Blätterdach.

  • Ruinen von Palenque

    Im Tempel der Inschriften fand der Archäologe Alberto Ruz 1952 das Grab des Königs Pakal aus dem 7. Jahrhundert. Tempel und Gruft sind gesperrt, eine Kopie der Sarkophagplatte steht im Museum. Daneben erhebt sich der Palast mit seinem vierstöckigen Turm.

  • Wasserfälle von Agua Azul

    Über Dutzende Kalkstufen fließt das Wasser von Becken zu Becken. Türkis ist es nach längerer Trockenheit, nach starkem Regen färbt es sich braun. Die Kaskaden liegen rund 60 Kilometer südlich von Palenque und lohnen nur als Tagestour, meist mit Misol-Há.

  • Wasserfall Misol-Há

    Der Fall stürzt gut 30 Meter in ein rundes Becken, in dem man baden kann. Ein rutschiger Pfad führt hinter den Wasservorhang zu einer Höhle. Misol-Há liegt etwa 20 Kilometer südlich von Palenque und ist meist der erste Halt der Tagestouren nach Agua Azul.

Übernachten Rund um den Hauptplatz oder La Cañada.

Tagesplan für Tag 16 bis 18

  1. Tag 16Ankunft, 24. JanuarAnkunft in Palenque und Stadtrundgang

    Der Bus aus San Cristóbal erreicht Palenque am Abend. Vom Terminal an der Hauptstraße sind es wenige Minuten zur Unterkunft; die Hotels im Viertel La Cañada liegen direkt am Waldrand. Nach dem Check-in reicht die Zeit für ein Abendessen an einem der Restaurants am Hauptplatz, etwa Cochinita Pibil oder Tamales Chiapanecos. Die Ruinen hebst du dir für den nächsten Morgen auf, das Tor öffnet um 8 Uhr.

  2. Tag 1725. JanuarMaya-Ruinen und Wasserfall-Erkundung

    Um 8 Uhr stehst du am Tor der Ruinen, dann hängt noch Nebel zwischen den Tempeln und die Brüllaffen sind im Blätterdach zu hören. Rechne mit drei bis vier Stunden für Pakals Grabtempel, den Palast mit dem Turm und den Waldweg hinunter am Bach entlang mit seinen kleinen Kaskaden. Das Museum am Ende des Wegs hat montags geschlossen. Am Nachmittag fährst du zum Misol-Há, 20 Kilometer südlich: 30 Meter Fallhöhe, ein Badebecken und ein Weg hinter den Wasserschleier. Agua Azul liegt gut eine Stunde weiter und lohnt nur als eigene Ganztagestour, die dann keine Zeit für die Ruinen lässt. Zurück in Palenque isst du im Ort zu Abend.

  3. Tag 18Abreise, 26. JanuarMit dem Tren Maya nach Campeche

    Der Tren Maya fährt in Palenque am Vormittag ab, entsprechend früh checkst du aus. Der Bahnhof liegt einige Kilometer außerhalb, nimm ein Taxi und sei eine halbe Stunde vor Abfahrt da. Die Fahrt nach Campeche dauert rund fünfeinhalb Stunden; Verpflegung nimmst du besser selbst mit, das Bordangebot ist knapp. Unterwegs wechselt die Landschaft vom Regenwald in die trockene Buschsavanne Yucatáns. Am Nachmittag steigst du in Campeche aus, vom Bahnhof sind es etwa 20 Minuten mit dem Taxi in die ummauerte Altstadt.

Ein Tipp für Palenque

Packe genügend Wasser ein, vor allem bei den Ausflügen zu den Ruinen und Wasserfällen, da die Temperaturen hoch sein können.

Mit dem Zug nach Campecherund 380 km, etwa 5,5 Stunden

Vibrant colonial architecture in San Francisco de Campeche, showcasing colorful building facades under a clear sky.
Campeche. Foto: Edgar Mosqueda Camacho, Pexels

Campeche

Tag 18–19, 1 Nacht

UNESCO-Festungsstadt mit pastellfarbenen Kolonialhäusern.

  • Stadtmauer und Bastionen

    Nach Überfällen von Piraten bekam Campeche ab 1686 eine sechseckige Mauer mit acht Bastionen, sieben stehen noch. Im Fuerte de San Miguel auf einem Hügel südwestlich der Stadt zeigt ein Museum Jademasken aus den Königsgräbern von Calakmul.

  • Altstadt und Calle 59

    Die Altstadt innerhalb der Mauern ist seit 1999 Weltkulturerbe: ein Straßenraster mit pastellfarbenen Häusern, in der Mitte der Parque Principal mit der Kathedrale. Die Calle 59 verbindet als Fußgängerstraße die Puerta de Tierra mit der Puerta de Mar.

  • Malecón

    Der Malecón von Campeche ist eine lange Uferpromenade entlang des Golfs von Mexiko. Er ist ideal für Spaziergänge, Radtouren oder um den Sonnenuntergang zu beobachten. Entlang des Malecón findest du auch Skulpturen und kleine Parks.

Übernachten innerhalb der Stadtmauern.

Tagesplan für Tag 18 bis 19

  1. Tag 18Ankunft, 26. JanuarAnkunft in der Piratenstadt

    Nach der Ankunft mit dem Zug aus Palenque in Campeche checkst du in deiner Unterkunft ein. Am Nachmittag erkundest du das historische Zentrum mit seinen farbenfrohen Kolonialhäusern und dem Parque Principal. Besuche die Kathedrale und schlendere durch die Gassen. Am Abend kannst du einen Spaziergang entlang des Malecón unternehmen und den Sonnenuntergang über dem Golf von Mexiko beobachten.

  2. Tag 19Abreise, 27. JanuarFestungsmauern und Weiterreise

    Am Vormittag besuchst du die Festungsmauern und einige der Bastionen von Campeche. Von den Mauern aus hast du einen guten Blick über die Stadt. Du kannst auch das Museo de la Cultura Maya im Fort San Miguel besuchen. Anschließend trittst du die Weiterreise mit dem Zug nach Mérida an.

3 Tipps für Campeche

Probiere unbedingt 'Pan de Cazón', ein typisches Gericht aus Campeche, bestehend aus Tortillas, Haifischfleisch und Tomatensauce.

Geh das historische Zentrum zu Fuß ab. Die Sehenswürdigkeiten liegen innerhalb der alten Stadtmauer nah beieinander, dazwischen stehen bunt gestrichene Kolonialhäuser.

Am Abend gibt es oft eine Licht- und Soundshow an den Festungsmauern, informiere dich über die aktuellen Zeiten.

Mit dem Zug nach Méridarund 200 km, etwa 2 Stunden

Black and white street photography of nighttime scene by Mérida Cathedral in Yucatán, Mexico.
Mérida. Foto: Gonzalo 8a, Pexels

Mérida

Tag 19–22, 3 Nächte

Weiße Stadt der Yucatán-Halbinsel mit Bauten aus der Kolonialzeit.

  • Paseo de Montejo

    Die Allee wurde ab 1888 nach Pariser Vorbild angelegt. Die Villen ließen sich Henequén-Pflanzer bauen, deren Reichtum auf der Arbeit verschuldeter Maya auf den Haciendas beruhte. Im Palacio Cantón zeigt das Regionalmuseum für Anthropologie Funde aus Yucatán.

  • Gran Museo del Mundo Maya

    Das 2012 eröffnete Museum im Norden der Stadt zeigt über 1.100 Objekte, von Steinskulpturen und Keramik bis zum Alltag der Maya, die heute auf Yucatán leben. Die Form des Baus nimmt die Ceiba auf, den heiligen Baum der Maya.

  • Plaza Grande

    Die Kathedrale im Osten entstand bis 1598, zum Teil aus Steinen der Maya-Stadt T’Hó. Im Palacio de Gobierno erzählen 27 Wandbilder von Fernando Castro Pacheco die Geschichte Yucatáns, an der Casa de Montejo stehen Konquistadoren auf Köpfen Besiegter.

Übernachten Rund um das historische Zentrum.

Tagesplan für Tag 19 bis 22

  1. Tag 19Ankunft, 27. JanuarAnkunft in Mérida und erster Stadtrundgang

    Nach der Anreise mit dem Zug von Campeche (rund 2 Stunden) kommst du in Mérida an. Du checkst in deiner Unterkunft ein und machst dich danach auf den Weg ins historische Zentrum. Den Nachmittag beginnst du mit einem Spaziergang über die Plaza Grande mit der Kathedrale und dem Palacio de Gobierno. Am Abend kannst du die lokale Küche in einem der Restaurants rund um den Platz probieren.

  2. Tag 2028. JanuarPaseo de Montejo und Maya-Museum

    Der Tag beginnt mit einem ausgiebigen Frühstück. Am Vormittag gehst du den Paseo de Montejo entlang, Méridas breiten Boulevard mit den Villen, die sich die Sisal-Barone um 1900 bauen ließen. Du besichtigst eine davon, etwa den Palacio Cantón. Nachmittags fährst du zum Gran Museo del Mundo Maya, um mehr über die Maya-Kultur zu erfahren. Am Abend kannst du eine der kulturellen Darbietungen auf der Plaza Grande besuchen, falls eine stattfindet, oder ein typisches Cochinita Pibil essen.

  3. Tag 2129. JanuarCenoten-Erkundung und Uxmal

    Heute steht ein Ausflug in die Umgebung von Mérida an. Buche eine Tour oder nimm den Bus vom Terminal TAME zu den Maya-Ruinen von Uxmal, die etwa eine Stunde südlich liegen. Den Vormittag verbringst du in dieser gut erhaltenen Stätte mit der Pyramide des Wahrsagers, deren Grundriss oval ist. Am Nachmittag kühlst du dich in einer der nahegelegenen Cenoten ab, zum Beispiel in Cenote X'Batun oder Dzonbacal. Am Abend kehrst du nach Mérida zurück und isst ein letztes Mal in der Stadt.

  4. Tag 22Abreise, 30. JanuarMärkte und Weiterreise nach Valladolid

    Nutze den Vormittag, um den Mercado Lucas de Gálvez zu besuchen, einen großen Markt, auf dem du lokale Produkte, Kunsthandwerk und Street Food findest. Kaufe vielleicht ein paar Souvenirs oder probiere frische Früchte. Nach dem Mittagessen machst du dich bereit für die Weiterreise. Am Nachmittag nimmst du den Bus nach Valladolid (~2 h), deinem nächsten Ziel.

2 Tipps für Mérida

Mérida kann sehr heiß werden. Plane Aktivitäten für den frühen Morgen oder späten Nachmittag und halte dich mittags in klimatisierten Räumen oder im Schatten auf.

Probiere die yucatekische Küche. Spezialitäten sind etwa Cochinita Pibil (langsam gegartes Schweinefleisch), Sopa de Lima (Limettensuppe) und Panuchos (gefüllte Tortillas).

Mit dem Bus nach Valladolidrund 180 km, etwa 2 Stunden

A serene cenote with crystal clear waters surrounded by lush greenery in an outdoor setting.
Valladolid. Foto: Amar Preciado, Pexels

Valladolid

Tag 22–24, 2 Nächte

Koloniale Kleinstadt, gut gelegen für Chichén Itzá und Cenoten.

  • Cenote Zací

    Die Cenote liegt mitten in Valladolid, wenige Straßen vom Hauptplatz. Ein Teil des Beckens liegt unter einem Felsdach mit Stalaktiten, von oben hängen Wurzeln ins Wasser; schwimmen ist erlaubt, am Rand gibt es ein Restaurant.

  • Cenote Suytun

    In der Cenote Suytun fällt mittags ein Lichtstrahl durch eine Öffnung in der Decke genau auf eine Plattform mitten im Wasser. Deshalb steht dort meist eine Schlange für Fotos. Die Cenote ist teilweise überdacht und künstlich beleuchtet.

  • Convento de San Bernardino

    Das Convento de San Bernardino de Siena ist ein Franziskanerkloster aus dem 16. Jahrhundert und eines der ältesten in Yucatán. Es beherbergt eine Kirche, einen Konvent und einen großen Garten. Abends wird eine Licht- und Soundshow an den Mauern des Konvents gezeigt.

Übernachten rund um den Parque Principal.

Tagesplan für Tag 22 bis 24

  1. Tag 22Ankunft, 30. JanuarAnkunft in Valladolid und Cenote Zací

    Nach der Busfahrt von Mérida checkst du in deiner Unterkunft in Valladolid ein. Am Nachmittag gehst du über den Hauptplatz, den Parque Principal Francisco Cantón Rosado, und durch die umliegenden Straßen mit ihren bunt gestrichenen Häusern aus der Kolonialzeit. Danach besuchst du die Cenote Zací mitten in der Stadt und nimmst ein erfrischendes Bad. Am Abend isst du traditionell yucatekisch und siehst dir die Licht- und Tonshow am Convento de San Bernardino an.

  2. Tag 2331. JanuarMaya-Kultur und Cenoten-Erkundung

    Fahr früh nach Ek Balam, rund 30 Minuten nördlich; die Stätte öffnet um 8 Uhr, und die große Akropolis darf man noch besteigen. Zurück in Valladolid isst du eine Kleinigkeit und fährst weiter zur Cenote Suytun, denn der Lichtstrahl fällt nur um die Mittagszeit durch die Deckenöffnung auf die Plattform. Für das Foto darauf steht meist eine Schlange, zum Schwimmen ist es ringsum ruhiger. Am späten Nachmittag passt noch die Cenote Oxman mit ihrer Schaukel über dem Wasser. Den Abend verbringst du in Valladolid, zum Beispiel bei einem Kochkurs für yucatekische Küche.

  3. Tag 24Abreise, 1. FebruarAbschied von Valladolid und Weiterreise

    Nach dem Frühstück hast du noch Zeit für einen letzten Spaziergang durch Valladolid. Besuche den Mercado Municipal, um lokale Produkte und Handwerk zu entdecken, oder kaufe letzte Souvenirs. Gegen Mittag trittst du die Busfahrt nach Tulum an, um dort dein nächstes Ziel zu erreichen.

2 Tipps für Valladolid

Valladolid ist kompakt und gut zu Fuß zu erkunden. Für die Cenoten außerhalb der Stadt kannst du ein Taxi nehmen oder ein Fahrrad mieten.

Probiere unbedingt die lokale Küche, wie Cochinita Pibil, Lomitos de Valladolid oder die Sopa de Lima, in einem der vielen Restaurants rund um den Hauptplatz.

Mit dem Bus nach Tulumrund 120 km, etwa 1 Stunde 45 Minuten

Stunning coastal view of Tulum Ruins with turquoise ocean and lush greenery.
Tulum. Foto: Karim Hallab, Pexels

Tulum

Tag 24–27, 3 Nächte

Maya-Ruinen über dem Meer und entspannte Karibikstrände.

  • Maya-Ruinen von Tulum

    Die ummauerte Stadt auf zwölf Meter hohen Klippen war vom 13. bis 15. Jahrhundert ein Handelshafen der Maya; 1518 sahen spanische Seefahrer sie noch bewohnt. El Castillo diente Kanus als Landmarke für eine Lücke im Riff. Morgens ist es kühler und ruhiger.

  • Gran Cenote

    Die Cenote liegt rund vier Kilometer westlich von Tulum an der Straße nach Cobá und gehört zu Sac Actun, einem der längsten Unterwasser-Höhlensysteme der Welt. Geschnorchelt wird unter Tropfsteinen, oft neben kleinen Schildkröten. Sonnencreme ist verboten.

  • Strandclubs der Hotelzone

    Südlich der Ruinen reihen sich in der Hotelzone Strandclubs aneinander, mit Liegen, Restaurants und Yoga-Plattformen; für die Liegen gilt meist ein Mindestverzehr. Der Strand liegt nach Osten: Hier geht die Sonne über dem Meer auf, nicht unter.

Übernachten Entlang der Strandstraße oder im Zentrum (Pueblo).

Tagesplan für Tag 24 bis 27

  1. Tag 24Ankunft, 1. FebruarAnkunft und Strandentspannung

    Nach deiner Busfahrt von Valladolid kommst du in Tulum an. Checke in deiner Unterkunft ein und mache dich mit der Umgebung vertraut. Am Nachmittag hast du Zeit, dich am Strand zu entspannen oder einen der vielen Strandclubs zu besuchen, um die entspannte Atmosphäre zu genießen. Am Abend kannst du die lokale Küche in einem der Restaurants entlang der Strandstraße probieren.

  2. Tag 252. FebruarMaya-Geschichte und Cenoten-Erkundung

    Beginne mit den Maya-Ruinen von Tulum, die auf einer Klippe direkt über dem Meer stehen. Nimm dir Zeit für die Anlage und den Blick hinunter zum Strand. Am Nachmittag geht es zur Gran Cenote: klares Wasser, Höhlenformationen und meist ein paar Schildkröten zum Schnorcheln. Den Abend verbringst du im Ort.

  3. Tag 263. FebruarStrandleben und lokale Küche

    Heute bleibst du am Strand. Du kannst einen der Boho-Strandclubs besuchen, um den Tag am Meer zu verbringen und zu schwimmen. Viele dieser Clubs bieten auch Wassersportmöglichkeiten oder Yoga-Kurse an. Am Abend gehst du durch die Innenstadt von Tulum mit ihren kleinen Boutiquen und isst in einem der Restaurants mexikanisch, etwa Tacos oder Ceviche.

  4. Tag 27Abreise, 4. FebruarLetzte Eindrücke und Weiterreise

    Nutze den Vormittag für einen letzten Spaziergang am Strand oder zum Kauf von Souvenirs. Je nach Abfahrtszeit deines Busses kannst du noch ein letztes Frühstück in Tulum genießen. Anschließend trittst du die Busfahrt nach Cancún an, die etwa zwei Stunden dauert.

2 Tipps für Tulum

Nutze für Fahrten zwischen Tulum Pueblo und den Strandabschnitten oder Cenoten die lokalen Colectivos oder Taxis. Fahrräder sind auch eine beliebte Option, um die Umgebung zu erkunden.

Viele Strandclubs und Restaurants in Tulum akzeptieren zwar Kreditkarten, es ist aber ratsam, immer etwas Bargeld für kleinere Einkäufe oder Trinkgelder dabei zu haben.

Mit dem Bus nach Cancúnrund 150 km, etwa 2 Stunden

Bunter Rettungsschwimmer-Turm zwischen Palapas am Strand von Cancún, dahinter das türkise Karibische Meer
Cancún. Foto: Alejandra Ortiz Zamora, Pexels

Cancún

Tag 27–28, 1 Nacht

Hotelzone, Karibikstrände und der Flughafen für die Heimreise.

  • Hotelzone mit Karibikstränden

    Die Hotelzone von Cancún erstreckt sich entlang einer schmalen Landzunge und bietet Zugang zu kilometerlangen weißen Sandstränden und dem türkisblauen Wasser der Karibik. Hier findest du eine Vielzahl von Resorts, Restaurants und Unterhaltungsmöglichkeiten. Du kannst entspannen, schwimmen oder Wassersport betreiben.

  • Museo Maya de Cancún

    Das Museum an der Hotelzone zeigt Funde aus ganz Yucatán, darunter Skelettreste aus den Cenoten der Halbinsel. Zum Eintritt gehört die benachbarte Ausgrabungsstätte San Miguelito, ein Weg durch den Trockenwald an mehreren Maya-Gebäuden vorbei. Für beides zusammen reichen zwei Stunden, es liegt wenige Minuten vom Strand entfernt.

  • Playa Delfines

    Der öffentliche Strand bei Kilometer 18 der Hotelzone liegt etwas erhöht, deshalb siehst du von oben die ganze Farbskala des Wassers. Zugang, Duschen und Parkplatz kosten nichts, hinter dem Strand stehen die bunten Cancún-Buchstaben. Die Brandung ist kräftiger als an den Buchten im Norden, achte auf die Flaggen der Rettungsschwimmer.

Übernachten Hotelzone für Strandnähe.

Tagesplan für Tag 27 bis 28

  1. Tag 27Ankunft, 4. FebruarAnkunft in Cancún und Strandleben

    Nach der Busfahrt von Tulum erreichst du Cancún. Du checkst in deinem Hotel in der Hotelzone ein. Am Nachmittag hast du Zeit, dich am Karibikstrand zu entspannen. Du kannst ein erstes Bad im Meer nehmen oder einen Spaziergang entlang der Küste machen. Am Abend bietet sich ein Abendessen in einem der vielen Restaurants der Hotelzone an.

  2. Tag 28Abreise, 5. FebruarAbreise und Heimflug

    Nutze den Vormittag für ein letztes mexikanisches Frühstück oder einen kurzen Spaziergang am Strand, falls es die Zeit erlaubt. Anschließend erfolgt der Transfer zum internationalen Flughafen Cancún (CUN) für deinen Heimflug. Plane ausreichend Zeit für den Transfer und Check-in am Flughafen ein.

2 Tipps für Cancún

Für Transfers in Cancún, besonders zwischen Hotelzone und Flughafen, nutze offizielle Taxis oder vorab gebuchte Shuttles. Der ADO-Bus ist eine kostengünstige Option vom Busbahnhof Cancún zum Flughafen.

In der Hotelzone gibt es vor allem internationale Restaurants. Günstiger und mexikanischer isst du in den „loncherías“ oder „fondas“ im Stadtzentrum (Downtown Cancún).

Routenkarte: Vier Wochen Mexiko: Hochland, Chiapas und Yucatán
Karte: Kartendaten: Natural Earth · Routenlinien: © OpenStreetMap contributors (ODbL) · Fotos: Pexels

Die Route in Kürze

Diese Rundreise durch Mexiko dauert 28 Tage, vier Wochen, und ist für Paare im Winter geplant, komplett über Land. Sie beginnt in Mexiko-Stadt, führt durch die Kolonialstädte Guanajuato und San Miguel de Allende, weiter nach Oaxaca und ins indigene Chiapas nach San Cristóbal de las Casas, zu den Maya-Ruinen von Palenque und über Campeche und Mérida auf die Yucatán-Halbinsel bis Tulum und Cancún. Unterwegs geht es mit Fernbus, einem Nachtbus zwischen Oaxaca und Chiapas sowie Zug über Yucatán. Die Route verbindet koloniales Hochland, den indigenen Süden und die Yucatán-Schleife und passt zu Paaren, die Mexiko ohne Inlandsflüge komplett über Land bereisen wollen.

Kosten

4.510 € für euch zwei, ohne Flüge

Das sind etwa 2.255 € pro Person; die Posten gelten für die ganze Gruppe.

  • Übernachtung48 %2.160 €etwa 80 €/Nacht (Mittelklasse), 27 Nächte
  • Verpflegung31 %1.400 €etwa 50 €/Tag, 28 Reisetage
  • Transport14 %650 €
  • Aktivitäten7 %300 €

Gesamt4.510 €

Was in dieser Schätzung steckt

Alle Beträge gelten für 2 Reisende zusammen, nicht pro Person.

Unterkunft
Mittelklasse, Doppelzimmer für 2, gerechnet mit 27 Nächten
Verpflegung
lokale Restaurants und Garküchen, keine gehobene Gastronomie, 28 Reisetage
Transport
die Etappen dieser Route plus Fahrten vor Ort
Aktivitäten
Eintritte zu den genannten Highlights

Nicht enthalten: die internationalen Flüge zum Reiseziel und zurück, Reiseversicherung, Visagebühren, Souvenirs und Trinkgeld.

Die Werte sind Schätzungen für ein mittleres Reiseniveau, keine Angebote. Je nach Saison und Buchungszeitpunkt liegen die echten Preise darüber oder darunter.

Richtwerte, keine Angebote.

Familie

Mexiko mit Kindern: Mit Vorbereitung

Vielseitig und kinderlieb; Region & Höhe bewusst wählen.

  • Strände, Maya-Stätten, herzliche Kultur
  • Gute Privatkliniken in Städten/Resorts
  • Sicherheit regional sehr unterschiedlich
  • Mexiko-Stadt auf 2.240 m; Hitze an der Küste

Gute Privatkliniken in den Großstädten; in abgelegenen Regionen eingeschränkt. Eine Auslandskrankenversicherung mit Rückholung ist dringend empfohlen.

Im Planer die Reisegruppe „Familie“ wählen, dann plant die KI altersgerecht: kürzere Etappen, weniger Ortswechsel, passende Aktivitäten.

Häufige Fragen

Gut zu wissen, bevor es losgeht

Eignet sich Mexiko für eine Reise mit Kindern?

Mit Vorbereitung: Vielseitig und kinderlieb; Region & Höhe bewusst wählen. Pluspunkte: Strände, Maya-Stätten, herzliche Kultur, Gute Privatkliniken in Städten/Resorts.

Wie viele Tage sollte man für Mexiko einplanen?

Diese Beispielroute rechnet mit 28 Tagen für 12 Stopps, also vier Wochen. So bleibt genug Zeit, ohne zu hetzen. Im kostenlosen Planer lässt sich die Reisedauer zwischen 7 und 35 Tagen frei einstellen, die Route passt sich automatisch an.

Wann ist die beste Reisezeit für diese Mexiko-Route?

Die Route ist auf die Monate Dezember bis Februar ausgelegt. Ausführliche Klima-Informationen mit Monatsübersicht findest du im Routaris-Länderportrait zu Mexiko.

Diese Route im Planer anpassen

Nächte verschieben, Stopps tauschen, eigene Orte anpinnen: Routaris plant die Route durch Mexiko nach deinen Wünschen neu.

Im Planer öffnen Länderportrait zu Mexiko